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Berichte

Klausurtagung der JU Ortenau

veröffentlicht am 10.03.2009 in Aktuelles,Berichte

Demografisch denken, verantwortungsbewusst handeln: Im Kloster St. Trudpert im verschneiten Münstertal bei Freiburg erarbeitete der Kreisvorstand der Jungen Union Ortenau im Rahmen seiner Klausurtagung 2009 die Themen „Demographie“ und „Europawahl 2009“.

„Demographisch denken, verantwortungsbewusst handeln“, konnte Bildungsreferent Thomas Krieg (Willstätt) als Verantwortlicher für die Klausurtagung die Quintessenz der Forderungen zu den Problemen der demographischen Entwicklung unserer Gesellschaft zusammenfassen. Handfeste und praktische Vorschläge dominierten die Diskussion in den Arbeitsgruppen „Familie“, „Kommunen“ und „Politik“. Bei einem Gespräch mit dem Abgeordneten des Europäischen Parlaments Dr. Andreas Schwab konnten die Teilnehmer Europapolitik hautnah erleben und Informationen aus erster Hand erhalten. Die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf auf der einen Seite sowie von Pflege und Beruf auf der anderen Seite ist zum Thema „Familie“ das wichtigste Anliegen. Während für Kinder mit dem Elterngeld und Betreuungsangeboten ein erster Schritt gemacht ist, bleibt die Herausforderung der Pflege in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Neben dem bereits vorhandenen Pflegegeld fordert die Junge Union hier einen „Pflegefreibetrag“, eine steuerliche Erleichterung analog zu Kindergeld bzw. Kinderfreibetrag.

In einer verstärkten Wirtschaftsförderung sieht die Junge Union Ortenau den Schlüssel für Kommunen, um mit den demographischen Herausforderungen und dem verschärften Wettbewerb unter den Kommunen um junge Familien umgehen zu können. Nur durch wirtschaftliche Stärke und somit ausreichenden finanziellen Gestaltungsmöglichkeiten lässt sich eine Gemeinde für junge Familien attraktiv gestalten.

Eine immer älter werdende Gesellschaft impliziert eine Verschiebung der politischen Mehrheitsverhältnisse zugunsten der älteren Generation. Um dieser wenigstens ein wenig entgegenzuwirken, hat die Junge Union Ortenau bereits die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 gefordert und diese Forderung bei der Klausurtagung verstärkt. Wie in anderen europäischen Ländern längst üblich, sollte diese Möglichkeit einer breiteren Basis für die politische Meinungsbildung ergriffen werden. Aber auch Quotenregelungen sowie die Möglichkeit eines Elternwahlrechts für die eigenen Kinder sollten diskutiert werden.

Zum Abschluss des Programms konnte Kreisvorsitzender Christian Dusch den Europaabgeordneten Dr. Andreas Schwab MdEP begrüßen, der sich bei der anstehenden Europawahl am 7. Juni 2009 wieder um ein Mandat im Straßburger Parlament bewirbt. Welche konkreten Ziele hat die EU eigentlich noch nach den großen Projekten „Binnenmarkt“, „Euro“ und „Osterweiterung“? Grade in den Grenzgebieten bietet die EU sowohl den Menschen als auch der Wirtschaft enorme Möglichkeiten, die es mit lokaler Steuerung zu nutzen gilt. Beispielsweise ist die Erleichterung von grenzüberschreitenden Handwerksleistungen grade für Südbaden wichtig, ebenso die Förderung von Breitbandanschlüssen.

In seinem Schlusswort dankte Kreisvorsitzender Christian Dusch dem Europaabgeordneten für sein
Kommen und den Tagungsteilnehmern für Ihre Mitarbeit: „Wir konnten in diesen beiden Tagen
dank guter Vorbereitung inhaltlich auf hohem Niveau diskutieren und sind zu beachtenswerten
Ergebnissen gekommen, die es nun in den Gremien von JU und CDU durchzusetzen gilt.“

Junge Union Ortenau demonstrierte gegen Pseudo-Religion Scientology

veröffentlicht am 04.03.2009 in Aktuelles,Berichte

Offenburg. Erneut sind Millionen vor dem Fernseher gesessen, um keine Minute von „Wetten, dass..?“ zu verpassen. Seit Jahren bietet das ZDF mit dieser Sendung den Garant für kurzweilige Unterhaltung, zahlreiche Zuschauer und einen vergnüglichen Abend mit Thomas Gottschalk und seinen Stars auf dem berühmten „Wetten-dass-Sofa“. In regelmäßigen Abständen gibt sich vor, nach und während dieser Sendung eine illustre Promi-Runde die Klinke in die Hand. Dieses Mal im badischen Offenburg, im Ortenaukreis. Und gerade dieses Mal saß auch Tom Cruise auf Gottschalks Sofa.

Junge Union Ortenau demonstrierte gegen Pseudo-Religion Scientology

Der Schauspieler Tom Cruise ist führendes Mitglied der Scientology-Organisation. In seinem letzten Bericht kommt das Bundesamt für Verfassungsschutz zu dem Schluss, dass Scientology „wesentliche Grund- und
Menschenrechte, wie die Menschenwürde, das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und
das Recht auf Gleichbehandlung, außer Kraft setzen oder einschränken will. Sie strebt darüber hinaus eine Gesellschaft ohne allgemeine und gleiche Wahlen an.“
Um die Gefahr dieser Pseudo-Religion scherte sich das ZDF nicht. Wohl wissend, dass Cruise
führendes Mitglied Scientologys ist, wurde er eingeladen. Kritisches Hinterfragen während und vor der
Sendung? Fehlanzeige! In den Programmgrundsätzen steht jedoch in aller Deutlichkeit, dass undemokratischen Erscheinungen gegenüber eine kritische Haltung eingenommen werden müsse. Das ZDF überging diesen Grundsatz. Ein unhaltbarer Zustand, findet die Junge Union Ortenau. Kreispressereferent und Verantwortlicher für die öffentliche Darstellung der Anti-Scientology-Aktion, Alexander Kauffmann: „Wenn das ZDF seinem Informationsauftrag nicht nachkommt, machen wir’s!“. Die Protestaktion des Kreisverbands Ortenau hat denn auch in regionalen und überregionalen Printmedien, sowie im Internet überwältigende Resonanz hervorgerufen. Transparente mit „JU gegen Scientology“ oder „JU sagt Nein zu Scientology“, zeigten die Position der Ortenauer JU ganz klar. In der Kälte stehend hatten die JUler denn auch meist positive Resonanz auf ihre Aktion erhalten: „Ach ja genau, das hab ich in der Zeitung gelesen, dass ihr protestiert, ich nehm’ einen Flyer mit“. Nur wenige haben die Aktion ignoriert. Und noch weniger wollten den JUlern eine Diskussion auf’s Auge drücken. Doch diese Wenigen sorgten mächtig für Furore. Diskussionen gingen teilweise über 45 Minuten. Zwar haben die JU-Kritiker auch in die „Unter-die-Gürtellinie-Kiste“ gegriffen, aber die Ortenauer JUler schafften es auch beim unmöglichsten Härtefall das Gespräch auf einer sachlichen Ebene zu führen. „Als Vertreter einer politischen Jugendorganisation ist es unsere Pflicht, insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene auf die von Scientology ausgehende Gefahr hinzuweisen“, so Fabian Müller, stv. Kreisvorsitzender und organisatorischer Leiter des Protests. Die Junge Union Ortenau hat Flagge gezeigt. Gegen Scientology, für das Grundgesetz und unveräußerliche Menschenrechte. Der Kreisverband hat mit der Protestaktion nicht nur sich, sondern auch zahlreiche JUler der gesamten Bundesrepublik repräsentiert. Die Aktion war ein Erfolg – was nicht zuletzt zahlreicher Zuspruch bewiesen hat.

JU Lahr: Warum wir die frühkindliche Bildung brauchen

veröffentlicht am in Aktuelles,Berichte

Lahr. Die Diskussionsrunde der JU Lahr jährte sich zum sechsten Mal und traditionell stand das Thema Bildung im Fokus. Unter dem Motto „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr – warum wir die frühkindliche Bildung brauchen!?“ diskutierte das Publikum interessiert mit den Referentinnen und Referenten, darunter auch Kultusminister Helmut Rau.

„Um ein Kind zu erziehen, benötigt man ein ganzes Dorf“, zeigte der
Minister den Aufwand und die Mühe einer soliden Kindererziehung an diesem afrikanischen Sprichwort auf. Dass dieses Bildnis zwar wünschenswert, aber in der Realität nicht praktikabel ist, steht außer Frage. So setzt das Kultusministerium auf eine frühe Heranführung des aufwachsenden Kindes an die hohen Ansprüche einer sich immer schneller verändernden Gesellschaft. Der Kindergarten soll als Bildungseinrichtung etabliert werden. Behauptungen, Kinder würden so ihre Kindheit, ihre Unbekümmertheit, aufgeben müssen, entkräftigte Referent Michael Fritz, Geschäftsführer des Ulmer Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen, durch den wissenschaftlichen Ansatz: „Bildung beginnt am ersten Tag der Geburt.“ So ist Lernen ein fortwährender Bestandteil des Menschseins. „Lernen von früh bis spät – von jung bist alt“, gab Fritz als Lebensmotto aus. (…) Marc Mangei
Weitere Infos und ausführlicher Bericht auf www.ju-lahr.de

Protest gegen unkritischen Umgang des ZDF mit Scientology

veröffentlicht am 23.01.2009 in Aktuelles,Berichte

Junge Union Ortenau kritisiert den unkritischen Umgang des ZDF mit Mitgliedern Scientologys. Um aufzuklären, werden deshalb vor der Unterhaltungs-Show „Wetten, dass…?!“ am Samstag in Offenburg Flyer verteilt.

Die ZDF-Unterhaltungsshow „Wetten dass…?“ macht am morgigen Samstag Station in der Ortenau. Als einer der Hauptgäste der Sendung wird laut Hompage der „Megastar aus Hollywood“ Tom Cruise erwartet. Dieser wird voraussichtlich nicht nur seinen neuen Film „Operation Walküre“ bewerben, in dem er den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg spielt, sondern auch als Wettpate zur Verfügung stehen. Cruise, der sich selbst als Mitglied zu Scientology bekennt, erhält so die Möglichkeit vor einem Millionenpublikum für sich selbst und damit auch für Scientology zu werben. Die Junge Union Ortenau beklagt, dass im Vorfeld eine kritische Auseinandersetzung mit ihm und der Organisation, zu der er sich bekennt und für die er in der Vergangenheit offesiv Werbung gemacht hat, vonseiten des ZDF nicht stattfand.

Kreisvorsitzender Christian Dusch: „Unsere Kritik richtet sich absolut nicht gegen den Kinofilm „Operation Walküre“. Im Gegenteil! Dieser Film beschäftigt sich mit einem wichtigen Kapitel der deutschen Geschichte.“ Er zeigt nämlich, dass es auch im Dritten Reich durchaus Widerstandsbewegungen gegeben hat. Gerade Claus Schenk Graf von Stauffenberg gilt als eine der zentralen Figuren des militärischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus.

„Die Junge Union möchte mit ihrer Aktion allerdings darauf hinweisen, dass Herr Cruise in führender Position der Organisation von Scientology angehört, die sich als Religionsgemeinschaft tarnt“, so der JU-Kreisvorsitzende Christian Dusch. Diese Organisation dürfe man nicht unterschätzen, nicht umsonst werde die sie vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet. Dieses kommt in seinem letzten Bericht zu dem Schluß, dass Scientology „wesentliche Grund- und Menschenrechte, wie die Menschenwürde, das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und das Recht auf Gleichbehandlung, außer Kraft setzen oder einschränken will. Sie strebt darüber hinaus eine Gesellschaft ohne allgemeine und gleiche Wahlen an.“ (vgl. Verfassungsschutzbericht 2007 (einzusehen unter: http://www.verfassungsschutz.de/download/SHOW/vsbericht_2007.pdf ), S. 320).

Vor diesem Hintergrund sei es unverantwortlich, wenn das ZDF einem führenden Repräsentanten dieser Organisation zur besten Sendezeit die Möglichkeit bieten will, sich selbst und gleichzeitig Scientology in der Öffentlichkeit zu präsentieren, ohne auch nur im Ansatz warnende Hinweise aufzunehmen. „Wie unkritisch das ZDF mit diesem Thema umgeht, zeigt ein Blick in die Werbung auf der ZDF-Homepage“, so der Kreisvorsitzende. Dort finde sich eine seitenlange Beschreibung von Tom Cruise, ohne dass auch nur mit einem Wort auf dessen Scientology-Mitgliedschaft hingewiesen werde.

Die Junge Union Ortenau sehe es als ihre Pflicht an, insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene auf die von Scientology ausgehenden Gefahren hinzuweisen. Der Organisation müsse entschieden entgegen getreten werden, da sie ihre Aktivitäten in Deutschland verstärke. Um auch bei den Besuchern der Unterhaltungsshow für Aufklärung zu sorgen, werde man vor der Sendung in Offenburg Flyer verteilen. „Offenbar müssen wir die Arbeit des ZDF machen. Die Verantwortlichen scheinen nicht in der Lage oder Willens zu sein, die Bevölkerung vor Gefahren zu warnen“, so Christian Dusch. Gerade weil Cruise in der Öffentlichkeit wiederholt als Repräsentant Scientologys aufgetreten sei, wäre ein kritischer Umgang mit ihm und Scientology wünschenswert gewesen.

Bereits im Jahr 2007 hat sich die Junge Union gegen den Auftritt von John Travolta, der ebenfalls bekennender Scientologe ist, in Freiburg zur Wehr gesetzt. Dass das ZDF aus der damaligen Situation nichts gelernt hat und nun schon wieder in völlig unkritischer Weise einem Scientologen in Deutschland die Möglichkeit zur medienwirksamen Werbung eröffnet, zeuge davon, dass die Verantwortlichen nichts gelernt haben. „Der Intendant des ZDF, Herr Schächter, muss sich vor diesem Hintergrund fragen lassen, ob er seine eigenen Programmgrundsätze kennt“, gibt Dusch zu bedenken. Dort stehe nämlich ausdrücklich, dass die Programme zu „einer kritischen Haltung allen undemokratischen Erscheinungen gegenüber verpflichtet“ (Richtlinien für Sendungen des ZDF III 1.) seien. Bisher sehe es im „Fall Cruise“ nicht danach aus, dass dieser Richtlinie entsprochen werde. Dennoch wolle man die Sendung abwarten, um im Kreisvorstand darüber zu entscheiden, ob man eine förmliche Programmbeschwerde an den Fernsehrat des ZDF richten werde.

Bundes-JU rüstet sich in Rust fürs Wahljahr 09

veröffentlicht am 07.11.2008 in Aktuelles,Berichte

Der letzte Deutschlandtag in der Ortenau fand 1976 statt. Von damals bis heute verging eine gefühlte Ewigkeit. Vom 7. bis zum 9. November fand der DLT erneut den gesegneten Weg in die gelobte Ortenau, nach Rust. So viel konzentrierte Polit-Prominenz an einer Stelle hat der Kreis wohl noch nie gesehen. Rund 1000 Delegierte und Gäste nahmen an diesem einmaligen Event teil. Bezirksvorsitzender Johannes Rothenberger war bei diesem Großereignis Delegierter, der einzige Delegierte aus dem Ortenaukreis. Deshalb ist er für nachfolgenden Bericht der prädestinierte Verfasser. Im ORTENAU FORUM gibt er komprimiert den Inhalt des Leitantrags wider und präsentiert die wichtigsten Anträge. Alle Beschlüsse auf einen Blick! Johannes:

Bundes-JU rüstet sich in Rust fürs Wahljahr 09

Die JU hat sich mit dem Deutschlandtag für das kommende Wahljahr positioniert. Die 318 Delegierten
fassten dabei weitreichende Beschlüsse zum einen in Form von Anträgen und zum anderen beim
Leitantrag: „Handeln. Chancen schaffen.“ (Anm. d. Red.: Titel des Leitantrags) Die Junge Union Baden-
Württemberg hat sich nicht nur, weil die meisten Anträge angenommen wurden, sondern auch durch die
Anzahl der gestellten Anträge sehr positiv von anderen Landesverbänden abgehoben.
Der Leitantrag Im Leitantrag werden zunächst die Grundsätze der JU dargestellt und dann in verschiedenen
Politikfeldern, die im Wahljahr 2009 entscheidend sein werden, konkrete Forderungen erhoben.
Einleitend wird im Leitantrag der Anspruch erhoben, dass die Politik der Jungen Union für die
Mitte in unserer Gesellschaft ausgerichtet sein muss. Im Grundsätzlichen werden Unterschiede der JU zu
den linken Parteien klar: Die JU steht für Freiheit, Leistungsorientierung und Subsidiarität statt für
Gleichheit und Zentralismus. Der Staat soll als Korrektiv dienen und nicht interventionistisch in den
Markt und die Gesellschaft eingreifen. Es gilt dabei nicht umzuverteilen, sondern Chancen zu schaffen.
Auf dem Arbeitsmarkt fordert die JU daher eine weitere Flexibilisierung, Kombilohnmodelle auf
dem Niedriglohnsektor und bessere Zuverdienstmöglichkeiten beim ALG II. Die Bundesagentur soll
zugunsten regionaler Vermittlungen abgeschafft werden. Bei der Haushalt- und Steuerpolitik müssten
die Bürger spürbar entlastet werden und die Regelungskompetenz bei der Erbschaftssteuer auf die Länder
übertragen werden. Diese bekämen schließlich auch die Einnahmen. Leider positionierte sich die JU beim
Deutschlandtag nicht zur Nullverschuldung. Die Bundesregierung hat das Ziel wegen der Finanzkrise
aufgegeben, im Jahre 2011 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Aus Sicht der jungen Generation
muss aber weiter am Konsolidierungskurs festgehalten werden. In der Rentenpolitik soll eine
steuerfinanzierte Grundrente die Rente zukunftssicher machen und der Staat für Kinder bis 18 Jahre
Beiträge in die Rentenkasse bezahlen. Bildungspolitisch sprach sich die JU für zentrale
Abschlussprüfungen und eine bessere Leherausbildung, beispielsweise durch mehr duale Elemente, aus.
Hier könnte man auch eine neue Regelung der Bayern aufgreifen. Sie wollen aus der fünften Klasse eine
Gelenkklasse machen und dort die Wahl der Schulart nach der vierten Klasse überprüfen. Gegebenfalls
muss das Kind die Schulart im Einvernehmen mit den Eltern wechseln. Damit vermeidet man, dass ein
Kind lange Jahre unglücklich auf der falschen Schulart ist und schafft mehr Durchlässigkeit und
Leistungsorientierung. Allgemeine Anträge In Brüssel arbeiten viele JUler in Europäischen Institutionen oder Lobbygruppen. Damit dort ein Netzwerk entstehen kann, von denen auch die JU profitiert, haben die Delegierten beschlossen, einen JUVerband in Brüssel zu gründen. Als bürokratisches Monstrum soll die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) für den öffentlichen Rundfunk abgeschafft werden. Ebenso auch die Zentrale Studienvergabestelle (ZVS). Zukünftig soll die Teilnahme an einem Terrorkamp sowie die Verherrlichung und Verharmlosung der DDR unter Strafe gestellt werden.

Kreisjahreshauptversammlung 2008

veröffentlicht am 19.10.2008 in Aktuelles,Berichte,Pressemitteilungen

Am vergangenen Samstag fand in Steinach die Hauptversammlung der Jungen Union Ortenau statt. Neben den Neuwahlen des Kreisvorstandes wurden auch Anträge zu verschiedensten Sachgebieten thematisiert. Höhepunkte waren die Auftritte von Kultusminister Helmut Rau (MdL) und Peter Weiß (MdB).

Steinach. Eine illustre Runde fand am Samstag zur Hauptversammlung der Jungen Union Ortenau. Im Steinacher Pfarrheim gaben sich nicht nur der Wahlkreisabgeordnete Peter Weiß (MdB) und Landeskultusminister Helmut Rau (MdL), sondern auch die ehemaligen Kreisvorsitzenden Marion Gentges und Hannes Grafmüller sowie der Bezirksvorsitzende der JU-Südbaden, Johannes Rothenberger die Klinke in die Hand. Peter Weiß stellte in seinem Grußwort denn auch voran wie toll es sei, dass sich so viele politisch engagieren: „Es ist auch im Wahlkampf ein verdammt gutes Gefühl wenn man mit so vielen jungen Leuten unterwegs ist“, zumal dies auch beim politischen Gegner Eindruck mache. In diesem Zusammenhang spielte JU-Kreisvorsitzender Christian Dusch auf das kommende „Superwahljahr 2009″ an: „In den vergangenen Jahren wurden die Wahlkampfteams von Wolfgang Schäuble und Peter Weiß hauptsächlich von uns JUlern gestellt. So zeigen wir Zuverlässigkeit und Engagement, bekommen nebenbei noch interessante Einblicke in den Wahlkampf und die Bundespolitik“. Müllverwertungsanlage, kommunale Arbeitsförderung, Fußballbundesligaspiele: Dies sind nur einige Stichworte aus dem Rechenschaftsbericht Duschs, in welchem er einen Abriss von den Veranstaltungen des vergangenen Geschäftsjahres gab. Wert legte er dabei auf den Bezirkstag der JU-Südbaden hervor: „Wir stellten einen Antrag auf unangemeldete Kontrollen in Pflegeheimen. Und dieser Antrag kam nach Abstimmung der Mitglieder durch. Man kann also was erreichen, wenn man sich engagiert für eine Sache einsetzt“. Ob sich die Politiker im Ländle engagiert oder weniger engagiert für Bildung einsetzen wird immer wieder zum Zankapfel. Der Mann an dem sich dabei die Geister scheiden, hatte die Junge Union Ortenau bei der Kreisjahreshauptversammlung exklusiv als Stargast geladen: Kultusminister Helmut Rau. Rau, ein Minister mit JU-Vergangenheit, bezeichnete die JU als „muntere, aktive Truppe“. Einmal mehr sprach sich Rau am Samstagnachmittag für das dreigliedrige Schulsystem aus und stellte als Bildungsminister die Erfolge seiner Arbeit fest: „Im Jahr 2000 schnitten wir bei der Pisa-Studie schlecht ab. Wir waren im unteren Drittel. Heute befinden wir uns schon im oberen Drittel“. Er wies ferner darauf hin, dass die Schulen in Baden-Württemberg deutschlandweit Spitze und „international wettbewerbsfähig“ seien. Rau pries die Durchlässigkeit im Schulsystem und verwies darauf, dass nach der Schule nur wenige arbeitslos würden. Danach gab er einen Abriss über die viel berichtete „Bildungsoffensive“. Hier fielen Stichworte wie „starre Bildungspläne auflösen“, „mit erheblichem finanziellen Aufwand den Klassenteiler senken“, „Unterrichtsqualität erhöhen“ oder „Schulen bekommen mehr Verantwortung und mehr Rechte“. Auf Nachfrage sagte Rau denn auch, dass „es zu wenige Lehrkräfte auf dem Arbeitsmarkt gibt“. Dies treffe besonders die beruflichen Schulen, da es hier „mehr Stellen als Bewerber gibt“. Jede Schule sei aber so ausgestattet, dass alle Aufgaben erfüllt werden könnten. Ein für die Junge Union interessantes Thema ist die demografische Entwicklung. Wie reagiert die Landesregfierung bildungspolitisch auf diesen Trend? „Die Investitionen in Bildung werden konstant gehalten. Es wird trotzdem in Bildung investiert“. Im weiteren Verlauf seiner Rede hob er die Wichtigkeit des Frühkindlichen Lernens, Vernetzung von Schulen und Wirtschaft und „Wettbewerb um gute Schulkonzepte“ hervor.

Die KJHV wurde nicht nur für das Grußwort des Kultusministers genutzt, auch wurden vier Anträge, jeweils zwei vom Gebietverband Zell-Kinzigtal und dem Stadtverband Lahr, beraten und verabschiedet. Diese Anträge forderten etwa eine Umgehung für Haslach, bessere Einsatzmöglichkeiten für Studiengebühren, die Einbindung Jugendlicher ins Hochwasserschutzkonzept und Präventionsarbeit für Mädchen zur Verhinderung von Zwangseheschließungen.

Neuwahlen zum Vorstand

Nicht zu vergessen sind die Wahlen zum geschäftsführenden Kreisvorstand. Große Umwälzungen gab es zwar nicht, doch kamen einige Mitglieder entweder neu in den Vorstand oder haben nun eine andere Position inne. So wurde der ehemalige Schriftführer Fabian Müller (Gebietsverband Zell-Kinzigtal) einer von drei gleichberechtigten stellvertretenden Vorsitzenden. Alexander Gawel (Stadverband Offenburg), bisheriger Internetreferent ist nun Finanzreferent. Neu im Vorstand sind Alexander Kauffmann (Pressereferent, Gebietsverband Zell-Kinzigtal), Sarah Müller (Schriftführerin, Stadtverband Oberkirch), Thomas Krieg (Bildungsreferent, Gebietsverband Kehl-Rheinau) und Sina Gund (Mitgliederreferentin, Stadtverband Lahr). Ferner wurden zehn Beisitzer gewählt. In einem Kochduell (siehe „Kochduell und Film“) ließen die JU-Mitglieder die Kreisjahreshauptversammlung in geselliger Runde bei Chili con Carne und Spaghetti ausklingen. Die KJHV: Ein im wahrsten Sinne des Wortes einmaliges Erlebnis im Jahreskalender eines JUlers. Lob erhielten die Mitglieder des Gebietsverbands Zell-Kinzigtal, die unter Führung ihres Vorsitzenden Fabian Müller, für einen reibungslosen Ablauf und eine sehr gut organisierte der KJHV sorgten.

Kochduell und Film

Im Vergleich zu vorherigen Hauptversammlungen wartete jene vom Samstag mit zwei Besonderheiten auf. Zu Beginn mit einem Kurzfilm mit der Fragestellung: „Warum bist Du in der Jungen Union?“. Einige Mitglieder stellten sich vor, erklärten teilweise auf witzige Art warum sie in die Junge Union gefunden haben. Der ausrichtende Gebietsverband Zell-Kinzigtal kam auf diese Idee nachdem die Demokraten im US-Wahlkampf im Internet einen Werbespot zeigten mit fast demselben Titel: „Warum bist du ein Demokrat?“. Das amerikanische Konzept wurde übernommen und ging auf. Die Lachmuskeln der Mitglieder vibrierten. Idee war auch den Film bei der nächsten Kreisjahreshauptversammlung zu ergänzen. Dann aber mit den Kommentaren anderer Mitglieder. Die zweite Besonderheit war ein Kochduell zwischen den ehemaligen Kreisvorsitzenden Marion Gentges und Hannes Grafmüller. „Politik extra scharf“ war das Thema, bei dem aktuelle politische Themen „hoch gekocht“ wurden. „Wir haben uns überlegt, wie wir der Kreisjahreshauptversammlung einen geselligen und kommunikativen Abschluss geben könnten“, berichtete Fabian Müller, Vorsitzender des Gebietsverbands Zell-Kinzigtal. So kamen die Kinzigtäler wieder auf die Idee eines Kochduells: „Solch ein Duell bietet ein Kontrastprogramm zu der eher trockenen KJHV mit den zahlreichen Wahlen“, so Müller weiter. Die Idee zu einem Kochduell entstand jedoch bereits im Europawahlkampf 2004 für den JU-Kandidaten und heutigem Europaabgeordneten Dr. Andreas Schwab. „Zur KJHV 2008 griffen wir diese Idee wieder auf“, sagte Müller. Auch weil nach einer langen Versammlung bei vielen der Magen knurrt. Marion Gentges und Hannes Grafmüller waren als Ex-Kreisvorsitzende für dieses Duell prädestiniert. „Ein weiterer Nebeneffekt – und ein erhöhter Schwierigkeitsgrad für die beiden Köche war es, dass sie während dem Kochen Fragen interessierter JU-Mitglieder beantworten mussten“, schilderte Müller. Beide sind insbesondere auch auf ihre aktive Zeit in der JU eingegangen. So sagte Marion Gentges etwa, dass man „in der Jungen Union die Möglichkeit hat ungezwungen miteinander zu diskutieren und mit den Entscheidungsträgern in Kontakt zu kommen; so besteht eine echte Chance zur Verwirklichung unserer Ideen“. Auch Hannes Grafmüller berichtete von seinen Erfahrungen: „In der Jungen Union habe ich vieles gelernt was mir in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Fraktionsvorsitzender im Zeller Stadtrat hilft“. Unter pfiffiger Moderation des Bezirksvorsitzenden Johannes Rothenberger ist auf diese Weise ein Frage-und-Antwort-Spiel zwischen Gentges, Grafmüller und den anwesenden JUlern zustande gekommen. Nach einer Geschmacksprobe wurde das Essen von den Mitgliedern bewertet. Als Sieger ging Hannes Grafmüller mit Chilli con Carne hervor. Er erhielt dafür den goldenen Kochlöffel der JU Zell-Kinzigtal und eine Kochmütze. Marion erhielt mit Spaghetti Pesto als Siegerin der Herzen ein Pasta-Kochbuch. Ihre gaumenfreudige Nachspeise wurde leider nicht in die Bewertung einbezogen.

Alle Neune für den JU Kreisverband Ortenau

veröffentlicht am 11.10.2008 in Aktuelles,Berichte

Vergangenen Samstag richtete die Junge Union Lahr ein kreisweites Kegelturnier im Kegelcenter in Lahr aus. Mit von der Partie waren neben der JU Lahr als Ausrichter, auch die Verbände aus dem Kinzigtal, Offenburg, Gengenbach und Oberkirch.

Nach drei Stunden, wobei mehr als einmal alle Neune vielen, konnten die Gewinner geehrt werden. Diese waren das gemischte Team, bestehend aus Mitgliedern der JU Lahr und JU Offenburg mit ihrem Mannschaftsführer, dem Kreisvorsitzenden Christian Dusch.

Nach dem kreisweiten Stammtisch im Gasthaus zum Zarko in Lahr, am 04.10.08, war dies nun schon das zweite Treffen innerhalb einer Woche. Hier wurde auch nicht nur über politische Themen, welche die kommunale JU bzw. auch die CDU bundesweit betreffen, diskutiert. Nein insbesondere die Gemeinschaft und das bessere Kennen lernen der einzelnen Verbände, stand an oberster Stelle. Als nächste große Veranstaltung steht der JU Deutschlandtag im Europa Park in Rust an, welcher vom 07.11. – 09.11.2008 stattfindet.

Als Ausrichter steht dabei der JU Kreisverband Ortenau natürlich an vorderster Front. Unter vielen namhaften Gästen freut sich die JU Ortenau insbesondere auf unsere Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel, die ihr Kommen zugesagt hat.

KJHV 2008: Man kann etwas erreichen, wenn man sich engagiert

veröffentlicht am 27.09.2008 in Aktuelles,Berichte

Am vergangenen Samstag fand in Steinach die Hauptversammlung der Jungen Union Ortenau statt. Neben den Neuwahlen des Kreisvorstandes wurden auch Anträge zu verschiedensten Sachgebieten thematisiert. Höhepunkte waren die Auftritte von Kultusminister Helmut Rau (MdL) und Peter Weiß (MdB).

Kreisjahreshauptversammlung der Junion Union Ortenau am 27. September

Steinach. Eine illustre Runde fand am Samstag zur Hauptversammlung der Jungen Union Ortenau. Im Steinacher Pfarrheim gaben sich nicht nur der Wahlkreisabgeordnete Peter Weiß (MdB) und Landeskultusminister Helmut Rau (MdL), sondern auch die ehemaligen Kreisvorsitzenden Marion Gentges und Hannes Grafmüller sowie der Bezirksvorsitzende der JU-Südbaden, Johannes Rothenberger die Klinke in die Hand. Peter Weiß stellte in seinem Grußwort denn auch voran wie toll es sei, dass sich so viele politisch engagieren: „Es ist auch im Wahlkampf ein verdammt gutes Gefühl wenn man mit so vielen jungen Leuten unterwegs ist“, zumal dies auch beim politischen Gegner Eindruck mache. In diesem Zusammenhang spielte JU-Kreisvorsitzender Christian Dusch auf das kommende „Superwahljahr 2009″ an: „In den vergangenen Jahren wurden die Wahlkampfteams von Wolfgang Schäuble und Peter Weiß hauptsächlich von uns JUlern gestellt. So zeigen wir Zuverlässigkeit und Engagement, bekommen nebenbei noch interessante Einblicke in den Wahlkampf und die Bundespolitik“. Müllverwertungsanlage, kommunale Arbeitsförderung, Fußballbundesligaspiele: Dies sind nur einige Stichworte aus dem Rechenschaftsbericht Duschs, in welchem er einen Abriss von den Veranstaltungen des vergangenen Geschäftsjahres gab. Wert legte er dabei auf den Bezirkstag der JU-Südbaden hervor: „Wir stellten einen Antrag auf unangemeldete Kontrollen in Pflegeheimen. Und dieser Antrag kam nach Abstimmung der Mitglieder durch. Man kann also was erreichen, wenn man sich engagiert für eine Sache einsetzt“. Ob sich die Politiker im Ländle engagiert oder weniger engagiert für Bildung einsetzen wird immer wieder zum Zankapfel. Der Mann an dem sich dabei die Geister scheiden, hatte die Junge Union Ortenau bei der Kreisjahreshauptversammlung exklusiv als Stargast geladen: Kultusminister Helmut Rau. Rau, ein Minister mit JU-Vergangenheit, bezeichnete die JU als „muntere, aktive Truppe“. Einmal mehr sprach sich Rau am Samstagnachmittag für das dreigliedrige Schulsystem aus und stellte als Bildungsminister die Erfolge seiner Arbeit fest: „Im Jahr 2000 schnitten wir bei der Pisa-Studie schlecht ab. Wir waren im unteren Drittel. Heute befinden wir uns schon im oberen Drittel“. Er wies ferner darauf hin, dass die Schulen in Baden-Württemberg deutschlandweit Spitze und „international wettbewerbsfähig“ seien. Rau pries die Durchlässigkeit im Schulsystem und verwies darauf, dass nach der Schule nur wenige arbeitslos würden. Danach gab er einen Abriss über die viel berichtete „Bildungsoffensive“. Hier fielen Stichworte wie „starre Bildungspläne auflösen“, „mit erheblichem finanziellen Aufwand den Klassenteiler senken“, „Unterrichtsqualität erhöhen“ oder „Schulen bekommen mehr Verantwortung und mehr Rechte“. Auf Nachfrage sagte Rau denn auch, dass „es zu wenige Lehrkräfte auf dem Arbeitsmarkt gibt“. Dies treffe besonders die beruflichen Schulen, da es hier „mehr Stellen als Bewerber gibt“. Jede Schule sei aber so ausgestattet, dass alle Aufgaben erfüllt werden könnten. Ein für die Junge Union interessantes Thema ist die demografische Entwicklung. Wie reagiert die Landesregfierung bildungspolitisch auf diesen Trend? „Die Investitionen in Bildung werden konstant gehalten. Es wird trotzdem in Bildung investiert“. Im weiteren Verlauf seiner Rede hob er die Wichtigkeit des Frühkindlichen Lernens, Vernetzung von Schulen und Wirtschaft und „Wettbewerb um gute Schulkonzepte“ hervor.

Die KJHV wurde nicht nur für das Grußwort des Kultusministers genutzt, auch wurden vier Anträge, jeweils zwei vom Gebietverband Zell-Kinzigtal und dem Stadtverband Lahr, beraten und verabschiedet. Diese Anträge forderten etwa eine Umgehung für Haslach, bessere Einsatzmöglichkeiten für Studiengebühren, die Einbindung Jugendlicher ins Hochwasserschutzkonzept und Präventionsarbeit für Mädchen zur Verhinderung von Zwangseheschließungen.

Neuwahlen zum Vorstand

Nicht zu vergessen sind die Wahlen zum geschäftsführenden Kreisvorstand. Große Umwälzungen gab es zwar nicht, doch kamen einige Mitglieder entweder neu in den Vorstand oder haben nun eine andere Position inne. So wurde der ehemalige Schriftführer Fabian Müller (Gebietsverband Zell-Kinzigtal) einer von drei gleichberechtigten stellvertretenden Vorsitzenden. Alexander Gawel (Stadverband Offenburg), bisheriger Internetreferent ist nun Finanzreferent. Neu im Vorstand sind Alexander Kauffmann (Pressereferent, Gebietsverband Zell-Kinzigtal), Sarah Müller (Schriftführerin, Stadtverband Oberkirch), Thomas Krieg (Bildungsreferent, Gebietsverband Kehl-Rheinau) und Sina Gund (Mitgliederreferentin, Stadtverband Lahr). Ferner wurden zehn Beisitzer gewählt. In einem Kochduell (siehe „Kochduell und Film“) ließen die JU-Mitglieder die Kreisjahreshauptversammlung in geselliger Runde bei Chili con Carne und Spaghetti ausklingen. Die KJHV: Ein im wahrsten Sinne des Wortes einmaliges Erlebnis im Jahreskalender eines JUlers. Lob erhielten die Mitglieder des Gebietsverbands Zell-Kinzigtal, die unter Führung ihres Vorsitzenden Fabian Müller, für einen reibungslosen Ablauf und eine sehr gut organisierte der KJHV sorgten.

Zwei Besonderheiten der KJHV 2008

veröffentlicht am in Aktuelles,Berichte

Kochduell und Film

Im Vergleich zu vorherigen Hauptversammlungen wartete jene vom Samstag mit zwei Besonderheiten auf. Zu Beginn mit einem Kurzfilm mit der Fragestellung: „Warum bist Du in der Jungen Union?“. Einige Mitglieder stellten sich vor, erklärten teilweise auf witzige Art warum sie in die Junge Union gefunden haben. Der ausrichtende Gebietsverband Zell-Kinzigtal kam auf diese Idee nachdem die Demokraten im US-Wahlkampf im Internet einen Werbespot zeigten mit fast demselben Titel: „Warum bist du ein Demokrat?“. Das amerikanische Konzept wurde übernommen und ging auf. Die Lachmuskeln der Mitglieder vibrierten. Idee war auch den Film bei der nächsten Kreisjahreshauptversammlung zu ergänzen. Dann aber mit den Kommentaren anderer Mitglieder. Die zweite Besonderheit war ein Kochduell zwischen den ehemaligen Kreisvorsitzenden Marion Gentges und Hannes Grafmüller. „Politik extra scharf“ war das Thema, bei dem aktuelle politische Themen „hoch gekocht“ wurden. „Wir haben uns überlegt, wie wir der Kreisjahreshauptversammlung einen geselligen und kommunikativen Abschluss geben könnten“, berichtete Fabian Müller, Vorsitzender des Gebietsverbands Zell-Kinzigtal. So kamen die Kinzigtäler wieder auf die Idee eines Kochduells: „Solch ein Duell bietet ein Kontrastprogramm zu der eher trockenen KJHV mit den zahlreichen Wahlen“, so Müller weiter. Die Idee zu einem Kochduell entstand jedoch bereits im Europawahlkampf 2004 für den JU-Kandidaten und heutigem Europaabgeordneten Dr. Andreas Schwab. „Zur KJHV 2008 griffen wir diese Idee wieder auf“, sagte Müller. Auch weil nach einer langen Versammlung bei vielen der Magen knurrt. Marion Gentges und Hannes Grafmüller waren als Ex-Kreisvorsitzende für dieses Duell prädestiniert. „Ein weiterer Nebeneffekt – und ein erhöhter Schwierigkeitsgrad für die beiden Köche war es, dass sie während dem Kochen Fragen interessierter JU-Mitglieder beantworten mussten“, schilderte Müller. Beide sind insbesondere auch auf ihre aktive Zeit in der JU eingegangen. So sagte Marion Gentges etwa, dass man „in der Jungen Union die Möglichkeit hat ungezwungen miteinander zu diskutieren und mit den Entscheidungsträgern in Kontakt zu kommen; so besteht eine echte Chance zur Verwirklichung unserer Ideen“. Auch Hannes Grafmüller berichtete von seinen Erfahrungen: „In der Jungen Union habe ich vieles gelernt was mir in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Fraktionsvorsitzender im Zeller Stadtrat hilft“. Unter pfiffiger Moderation des Bezirksvorsitzenden Johannes Rothenberger ist auf diese Weise ein Frage-und-Antwort-Spiel zwischen Gentges, Grafmüller und den anwesenden JUlern zustande gekommen. Nach einer Geschmacksprobe wurde das Essen von den Mitgliedern bewertet. Als Sieger ging Hannes Grafmüller mit Chilli con Carne hervor. Er erhielt dafür den goldenen Kochlöffel der JU Zell-Kinzigtal und eine Kochmütze. Marion erhielt mit Spaghetti Pesto als Siegerin der Herzen ein Pasta-Kochbuch. Ihre gaumenfreudige Nachspeise wurde leider nicht in die Bewertung einbezogen (aka).

Hüttenwochenende der JU

veröffentlicht am 24.04.2008 in Aktuelles,Berichte

Die Junge Union Ortenau veranstaltete am letzten Wochenende ihr traditionelles Hüttenwochenende in Gengenbach. Im Baden-Powell-Haus in Bergach konnte der Kreisvorsitzende Christian Dusch sowohl Oberbürgermeisterin Edith Schreiner als auch Regierungsvizepräsident Frank Scherer begrüßen.

Edith Schreiner und Frank Scherer zu Gast in Gengenbach

Edith Schreiner ermunterte den politischen Nachwuchs, sich für die im nächsten Jahr anstehende Kommunalwahl als Kandidaten zur Verfügung zu stellen. Die Kommunalpolitik sei weniger von parteipolitischen Zwängen als von Sachzwängen geprägt. „In der Kommunalpolitik lernt man die Interessen der unmittelbar Betroffenen kennen und gegeneinander abzuwägen, um zu einem sachgerechten Ergebnis zu gelangen. Deshalb ist die Kommunalpolitik eine gute Schule für Politiker.“, sagte Schreiner. Die Oberbürgermeisterin von Offenburg nahm auch Stellung zu dem geplanten Ausbau der „Rheintalbahn“. Sie betonte, daß die Planungen der Bahn für die Stadt Offenburg und ihre Bürger nicht zumutbar sei. Die angebotenen Maßnahmen zum passiven Lärmschutz seien nicht akzeptabel. Allerdings sei sie als Oberbürgermeisterin der Stadt Offenburg nicht die entscheidende Instanz. „Die Entscheidung über den Ausbau und die Trasse trägt das Eisenbahnbundesamt. Wir sind in diesem Verfahren nur Beteiligte.“, sagte Frau Schreiner. Neben diesem Topthema sprach man auch über den von Offenburg begonnenen Konsolidierungskurs. Christian Dusch lobte das ehrgeizige Ziel, wonach Offenburg im Jahre 2019 schuldenfrei sein soll. „Sie machen mit dem oft gemachten Versprechen von nachhaltiger Finanzpolitik ernst und hinterlassen den nachfolgenden Generationen eine Situation, die noch Gestaltungsspielraum offen läßt.“, sagte er. Auch bei der Umsetzung des Neuen Kommunalen Haushaltsrechts (Doppik) sei Offenburg Vorbild in der Region. Edith Schreiner verwies darauf, daß dies im Doppelhaushalt 2010/2011 umgesetzt werden wird. Dieses Thema wurde auch mit Frank Scherer besprochen. Er unterstrich, daß er das neue Haushaltsrecht im Sinne einer nachhaltigen Haushaltspolitik für dringend notwendig halte und es bereits jetzt umgesetzt werden könne. Der Regierungsvizepräsident nahm auch zu seiner angekündigten Kandidatur um den Landratsposten im Ortenaukreis Stellung. „Es würde mich sehr freuen, wenn mir der Kreistag diese verantwortungsvolle Aufgabe übertragen würde und ich meine Gestaltungskraft voll einbringen könnte. Scherer wurde zwar von CDU und SPD als Kandidat für das Amt präsentiert. Er betonte jedoch, daß er als Landrat für den gesamten Ortenaukreis wirken möchte und deshalb auch den anderen Fraktionen umgehend Gespräche angeboten habe. „Die Ortenau kann unter anderem auch durch ihre schöne Landschaft und weitere `weiche Faktoren´ bei Zuzugswilligen punkten. Diese Vorteile gilt es im Wettbewerb mit anderen Regionen, z.B. um Fachkräfte, zu nutzen.“, sagte der Regierungsvizepräsident. Daneben sei es wichtig, daß neben der Verkehrsinfrastruktur auch andere Infrastruktureinrichtungen optimiert werden. So müsse beispielsweise für eine ausreichende Abdeckung mit Breitbandanschlüssen gesorgt werden. Auf den Ausbau der „Rheintalbahn“ angesprochen, verwies er darauf, daß es sich um ein Jahrhunderstprojekt handele, das mit Blick auf den Standort Ortenau eine europäische Dimension habe. Die Realisierung des Vorhabens müsse aber in möglichst weitgehendem Einklang mit den Belangen von Mensch und Umwelt erfolgen. Insoweit nutze das Regierungspräsidium alle ihm als Anhörungsbehörde zur Verfügung stehenden Werkzeuge. Zu beachten sei aber, dass das Eisenbahnbundesamt die Letztentscheidung in Form eines Planfeststellungsbeschluss treffen werde. Der Kreisvorsitzende der JU dankte Herrn Scherer mit einer Flasche Wein aus der Ortenau und verband dies mit den besten Wünschen für seine Wahl.