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Aktuelles

Bedenkliches Demokratieverständnis

veröffentlicht am 25.07.2007 in Aktuelles,Pressemitteilungen

Die Junge Union Ortenau ist der Ansicht, dass die Repräsentanten der JU Karlsruhe mit ihrer gestern veröffentlichten Pressemitteilung ein bedenkliches Demokratie- und Politikverständnis offenbarten. In der besagten Pressemitteilung fordern die JUler aus Karlsruhe den Rücktritt von Minister Rau, MdL.

Junge Union Ortenau nimmt Stellung zur Pressemitteilung der JU Karlsruhe

Als Grund wird die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes Baden-Württemberg (VGH) zur Französischpflicht an der Rheinschiene genannt, durch die vorläufig die Umsetzung der Französischpflicht gestoppt wurde. Die Französischpflicht hat auch die JU Ortenau in der Vergangenheit kritisiert. „Dass wir in einer politischen Sachfrage eine andere Ansicht vertreten als Minister Rau, bedeutet doch nicht, dass wir deshalb dessen Rücktritt fordern“, so der Kreisvorsitzende Christian Dusch. Im demokratischen Diskurs müsse es doch möglich sein, dass man unterschiedlicher Auffassung sein könne, ohne gleich von dem jeweils anderen den Rücktritt zu verlangen. „Wir halten die Rücktrittsforderung der JU Karlsruhe für unverhältnismäßig und übertrieben“, so Dusch. Im Übrigen sei das Handeln der JU Karlsruhe auch voreilig. Der VGH habe nämlich bisher nur vorläufigen Rechtsschutz gewährt. Eine endgültige Entscheidung stehe noch aus. „Dass die JU-Kolleginnen und -kollegen aus Karlsruhe eine solche Forderung aufstellen, kann ich mir nur dadurch erklären, dass sie sich in der Öffentlichkeit auf Kosten anderer profilieren möchten. Mit sachgerechter Politik hat das nichts zu tun“, betonte der Kreisvorsitzende. Dazu trügen die Verfasser der angesprochenen Pressemitteilung dazu bei, das Ansehen der verantwortlich handelnden Politiker durch ihre Effekthascherei zu beschädigen. „Ich fordere die Kollegen der JU Karlsruhe dazu auf, zu einem sachlichen Dialog zurückzukehren und nicht in persönliche Angriffe zu verfallen.“ Der in der Pressemitteilung angeschlagene Ton gehe in den Bereich des Persönlichen. „Das sagt mehr über den Absender als über den Adressaten der Botschaft aus. Wer so Politik betreibt, offenbart ein bedenkliches Politikverständnis“, so Dusch. Abschließend stellte der Kreisvorsitzende noch klar, dass die JU Ortenau weiterhin gegen die Französischpflicht an der Rheinschiene sei und mit sachlichen und angemessenen Mitteln für ihre Ansichten kämpfen werde. Die Diffamierung von Politikern gehöre nicht zu dem Stil, den man in der Ortenau pflege. „Minister Rau leistet unter den vorgegebenen Bedingungen des demographischen Wandels und der Verknappung der finanziellen Mittel eine insgesamt gute Arbeit und wird deshalb von uns – bis auf Einzelfragen – unterstützt“, so Dusch abschließend.

JU Appenweier und Kinderkrippe Vogelnest

veröffentlicht am 06.05.2007 in Aktuelles,Berichte,Pressemitteilungen

Es wurde festgestellt, dass man das Wort „Krippe“ nicht immer mit etwas Negativem in Verbindung bringen kann. Betreuungseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren sind lebensnotwendig geworden für die Existenz derer Eltern. Die häufig ausgesprochene Angst davor, dass Kinder von Krippen Schäden, wie zum Beispiel Bindungsprobleme erhalten, ist unerheblich.

Mitglieder der Jungen Union und interessierte Gäste, trafen sich in der Kinderkrippe „Vogelnest“.

Kinder bekommen von Krippen keinerlei Schäden, oder Störungen in ihrer Zukunft, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Das Klima in der Familie muss in Ordnung sein, und in der Betreuungseinrichtung muss immer die selbe Bezugsperson für das Kind da sein, die ihm die nötige Sicherheit gibt. Wenn dies beachtet wird, hat die Krippe keinerlei negative Auswirkungen auf die Kinder.

Heutzutage hat sich die gesellschaftliche Situation eben geändert, es können nicht mehr alle Mütter so wie früher einfach zuhause bleiben, denn das Geld ist für viele Eltern, auch wenn sie nicht alleinerziehend sind, von Nöten und wird gebraucht.

Außerdem waren Oma und Opa früher häufiger noch die Personen die, wenn zwischendurch nötig, für die Betreuung der Kinder da waren und den Eltern aushalfen. Heute sind Großeltern oft selbst noch berufstätig, oder wohnen nicht mehr in der Nähe.

Das Vogelnest zeigt sich als vorbildliche Einrichtung, die sich den Bedürfnissen der Kinder und Eltern anpasst. Ein Kind wird nicht die ganze Woche über von morgens bis abends abgegeben und von den ErzieherInnen betreut, sondern je nach Kind und Bedürfnis, zum Beispiel nur an zwei Tagen in der Woche für wenige Stunden. Dies schädigt die Bindung zur Mutter auf keinen Fall. Wider aller Vorstellungen, ist lediglich 1 Kind von 36 von Montag bis Freitag in der Kinderkrippe und dies nur für zwei Stunden, was auch eine Ausnahme ist und laut der Leiterin Frau Lating auch nicht das Ziel sein sollte.

Leider können nur 36 Kinder diese Krippe besuchen, da nur 36 Kinder gesetzlich im Vogelnest aufgenommen werden dürfen, jedoch würden über 70 Kinder einen Krippenplatz erhalten, wenn jedes Kind nicht von der Bestimmung her, für die komplette Woche zählen würde. Die Kinderplätze der Einrichtung, könnten somit fast verdoppelt werden, ohne dass je mehr als 20 Kinder gleichzeitig in der Krippe wären.

Frau Lating, die Leiterin des „Vogelnests“, führte ihre Gäste durch eine liebevoll gestaltete Einrichtung, in der sich ein Kind einfach wohlfühlen muss und gab einen guten Einblick in die Tagesstruktur, und die pädagogischen Vorgehensweisen.

Hiermit nochmals einen herzlichen Dank von Ann-Kathrin Föll, der Ortsvorsitzenden der JU Appenweier an Frau Lating, die eine gelungene Veranstaltung möglich machte.

Junge Union bei Reiff Medien in Offenburg

veröffentlicht am in Aktuelles,Berichte

Der Vorstand der Jungen Union Ortenau besichtigte das Druckzentrum des Reiff Verlages in Offenburg. Während der eineinhalb Stunden dauernden Führung hatten die Teilnehmer reichlich Gelegenheit Einblicke in die tägliche Zeitungsarbeit zu sammeln. Herr Sommerkamp, der die Gruppe durch das Druckzentrum führte, machte anschaulich die Schwierigkeiten der täglichen Arbeit klar.

Er verdeutlichte den Zeitdruck unter dem die Herstellung einer Tageszeitung steht ebenso wie den Konkurrenzdruck, dem die Verlage in der heutigen Zeit ausgesetzt seien. In diesem Zusammenhang kam man auch auf das Problem des Verhältnisses von journalistischer Freiheit und wirtschaftlichen Interessen (z.B. hinsichtlich der Anzeigenkunden) zu sprechen. Die Gruppe verfolgte den Weg, den eine Tageszeitung bis zu ihrer Auslieferung hinter sich bringt. Man besichtigte die Redaktionsräume, die Korrektorenstube, die Druckplattenherstellung und natürlich die Druckmaschine. Hier beeindruckten vor allem die Ausmaße. So wiege die größte der beiden Druckmaschinen so viel wie der neue Airbus A380, berichtete Sommerkamp. Auf dem Leitstand entnahm man dem Produktionsprozeß dann eine druckfrische Zeitung und untersuchte sie (erfolglos) auf mögliche Druckfehler. Am Ende der Besichtigung hatte man einen lebhaften Eindruck von dem Aufwand, der für die Herstellung einer Tageszeitung betrieben wird.

Inhaltliche Schwerpunkte durch JU

veröffentlicht am in Aktuelles,Berichte,Pressemitteilungen

Auf dem CDU-Kreisparteitag spielte die Junge Union Ortenau nicht nur inhaltlich, sondern auch personell eine wichtige Rolle. So wurde in den geschäftsführenden Kreisvorstand der CDU Ortenau Michael Schüle gewählt. Er wird das neu geschaffene Amt des Internetreferenten wahrnehmen. Der 28-jährige Michael Schüle ist seit Jahren in der Jungen Union aktiv und ist zur Zeit Beisitzer im Kreisvorstand der JU Ortenau. Er stammt aus dem Stadtverband Gengenbach und arbeitet bei der Stadt Gengenbach als Verwaltungsfachangestellter.

Junge Union Ortenau setzt sich mit Anträgen auf dem CDU-Kreisparteitag durch

Weiter wurden aus dem Kreis der JUler in den Kreisvorstand der CDU gewählt: Volker Armbruster (Appenweier), Annekathrin Keller (Ettenheim) und Johannes Rothenberger (Oberkirch). Sie alle wurden im ersten Wahlgang als Beisitzer gewählt. Der Kreisvorsitzende der JU, Christian Dusch zeigte sich erfreut über den positiven Verlauf der Wahlen: „Es ist gut, daß im CDU-Kreisvorstand weiterhin eine gewichtige Anzahl JUler sitzen. So können wir unseren politischen Forderungen für die jüngere Generation auch entscheidenden Nachdruck verleihen.“ Die Junge Union zeigte auch in anderer Hinsicht personelle Präsenz. Ihre Mitglieder bildeten die Stimmzählkommission und sorgten dafür, daß die Wahlen zügig und ordnungsgemäß durchgeführt werden konnten. Neben diesem Aspekt der politischen Arbeit brachte sich die JU auch inhaltlich ein. So war sie die einzige Vereinigung, die inhaltliche Anträge stellte. Von den drei Anträgen fanden zwei die einstimmige Billigung des Parteitages. Es handelte sich dabei um einen Antrag zu den Finanzen des Ortenaukreises und zu unangemeldeten Kontrollen in Pflegeheimen. Beim ersten Antrag wurde die CDU-Kreistagsfraktion aufgefordert, zugunsten einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Finanzstruktur der öffentlichen Haushalte darauf zu achten, daß der Verschulung konsequent entgegengewirkt werde und eine Neuverschuldung in den nächsten Jahren unterbleibe. Dieser Antrag fand dann auch die Unterstützung der Kreistagsfraktion, für die ihr Vorsitzender Klaus Muttach sprach, der auch lobende Worte für die Arbeit der Jungen Union fand. Der zweite erfolgreiche Antrag fordert, daß zukünftig in Pflegeheimen ausschließlich unangemeldete Kontrollen durchgeführt werden. Bisher gab es die Möglichkeit auch angemeldete Kontrollen durchzuführen. In der Praxis überwog sogar diese Art der Kontrollen. Dies sei ein Zustand, der vor dem Hintergrund des möglicherweise steigenden Kostendrucks im Bereich der Pflege nicht hinnehmbar sei. Für die Sicherstellung einer nachhaltigen Qualität der Pflege seien unangemeldete Kontrollen erforderlich, betonte Dusch. Mit dem dritten Antrag, in dem die Senkung des Wahlalters bei Kommunalwahlen von 18 auf 16 Jahre gefordert wurde, konnte sich die Junge Union nicht durchsetzen. „Es ist bedauerlich, daß wir dafür nicht die Mehrheit erhalten haben.“, sagte Dusch. „Um die Generationengerechtigkeit zugunsten der jüngeren Generation herzustellen, wäre dies ein wichtiger Schritt gewesen. Durch die demographische Entwicklung wird es für die Jungen immer schwerer, ihre Interessen gegenüber der älteren Generation im demokratischen Prozeß wirkungsvoll zu vertreten.“ Man werde aber weiterhin an diesem Zukunftsthema „dran bleiben“ versprach der Kreisvorsitzende. Insgesamt sei er mit dem Verlauf des Kreisparteitages sehr zufrieden, sagte Dusch. Die Anwesenheit vieler JU-Mitglieder habe gezeigt, daß das Interesse an der Auseinandersetzung mit der Mutterorganisation vorhanden sei. Man werde auch zukünftig im konstruktiven Dialog um die Zukunftsfragen unserer Gesellschaft bleiben.

Junge Union: Kein Grund zum Enthusiasmus

veröffentlicht am 21.03.2007 in Aktuelles,Berichte

Die Junge Union Ortenau hat sich im Zusammenhang mit den Haushaltsberatungen im Kreistag mit dem Haushalt des Ortenaukreises beschäftigt. Christian Dusch, der Vorsitzende der Jungen Union im Kreis, betonte, daß der Kreishaushalt keinen Grund für Enthusiasmus biete.

Junge Union Ortenau bewertet Haushalt des Ortenaukreises 

Die positiven Äußerungen der meisten Fraktionen im Verwaltungsausschuß des Kreistags könnten nicht darüber hinwegtäuschen, daß der Haushalt des Ortenaukreises einige schwere Fehler aufweise. Zum einen steige bis zum Ende des Jahres 2008 die Gesamtverschuldung des Kreises um ca. 3 Millionen Euro. Zum anderen werden weder die Mindesttilgung noch die gesetzliche Mindestrücklage erreicht. „Darauf hat in der öffentlichen Diskussion bisher niemand hingewiesen“, betonte Christian Dusch. „Wenn man sich diese Fakten ansieht, so ist es kaum verständlich wie man dies eine `entspannte Finanzlage´ nennen könne.“ Daß es sich jedoch um eine relative Verbesserung im Vergleich zu den Vorjahren handele, das wurde den handelnden Personen zugestanden. „Aber nur weil man weniger stark krank ist, ist man noch lange nicht gesund.“ fasst Dusch die Situation der Kreisfinanzen zusammen. Die Jungunionisten waren sich einig, daß der richtige Weg zu einer besseren Finanzstruktur auf Kreisebene die Realisierung von Einsparungen sei. Eine Absage erteilten sie der unreflektierten Anhebung der Kreisumlage. Damit würden den Städten und Gemeinden diejenigen finanziellen Mittel genommen, die sie dringend bräuchten, um u.a. den Ausbau der Kinderbetreuung zu bewerkstelligen. „Die Anhebung der Kreisumlage um jährlich 2 % halten wir noch für vertretbar. Mittelfristig muß aber entsprechendes Einsparpotential aktiviert werden.“ Als „Schritte in die richtige Richtung“ sah die Arbeitsgruppe zum einen den Vorschlag der Haushaltsstrukturkommission an, wonach im Zeitraum von 2003 bis 2010 86 Stellen durch die regelmäßige Fluktuation und Umorganisation der Arbeitsbereiche abgebaut werden sollen. Dabei sei besonders wichtig, daß es aus diesem Grunde keine Kündigungen geben werde. Zum anderen könne die Einrichtung eines „Ombudsmann Entbürokratisierung“ dazu führen, daß durch die Vereinfachung der Verfahren auch die Arbeitsbelastung und damit der Personalbedarf gesenkt werden kann. Allerdings seien das alles nur kleine Schritte. Letztlich könnten Einsparungen nur im Bereich der freiwilligen Leistungen und der Effizienzsteigerung der gesamten Verwaltung erreicht werden. Grundsätzlich sei Finanzpolitik auf Kreisebene besonders schwierig, da der Kreis über keine nennenswerten eigenständigen Steuereinnahmen verfügt und zum anderen die Hauptlast im Bereich der staatlichen Sozialleistungen zu tragen habe. Auch wenn dies keine einfache Gemengelage sei, so sollte man die Schwierigkeiten und Probleme offen und ungeschönt ansprechen. „Dies auch im Namen der nachfolgenden Generationen zu tun, ist unsere Aufgabe. Wir sind es nämlich, die unter den schwierigen finanziellen Umständen der kommenden Jahre und Jahrzehnte zu leiden haben werden. Da ist es auch nur folgerichtig, daß wir uns schon heute mit dem Zukunftsthema Finanzpolitik beschäftigen.“ sagte Dusch zum Abschluß des Arbeitstreffens.

Junge Union Ortenau im Landtag

veröffentlicht am 08.03.2007 in Aktuelles,Berichte

Mitglieder der Jungen Union Ortenau nahmen an der jüngsten Sitzung des Ständigen Ausschusses des Landtags von Baden-Württemberg teil.

JU-Mitglieder nehmen an Anhörung des Ständigen Ausschusses teil

Ortenau. Mitglieder der Jungen Union Ortenau nahmen an der jüngsten Sitzung des Ständigen Ausschusses des Landtags von Baden-Württemberg teil. Zu dem Thema „Konsum und Wirkung elektronischer Medien bei Kindern und Jugendlichen“ sprachen renommierte Experten wie z.B. Prof. Dr. Christian Pfeiffer (Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen e.V.) und Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer (Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III der Universitätskliniken Ulm).

Im Laufe der Veranstaltung wurde klar, daß es zwar keinen zwingenden Zusammenhang zwischen dem Konsum von Gewalt verherrlichenden Medienprodukten gibt, Beeinflussungen aber sehr wohl existieren. Am Beispiel des Fernsehkonsums wies Prof. Spitzer nach, daß die Auswirkungen auf die intellektuellen Fähigkeiten der Kinder erheblich sind. Auch die Gewalttätigkeit steige durch entsprechenden Medienkonsum an. Er plädierte vor diesem Hintergrund für einen gemäßigten Fernsehkonsum. Gerade bei den jüngeren Kindern bis zum Alter von 3 Jahren halte er nichts von einem „kontrollierten Konsum“. Nur das Ausschalten helfe, betonte er.

Die Jungunionisten waren sich einig dieses und ähnliche Themen weiter zu verfolgen. Bereits am Freitag, den 16. März findet zusammen mit dem Stadtverband Lahr eine Veranstaltung mit Prof. Gallwitz statt, die unter dem Motto steht „Jugendkriminalität und Gewalt an Schulen – was sind die Ursachen?“

„Typisch für Besitzstandswahrer“

veröffentlicht am 06.03.2007 in Aktuelles,Pressemitteilungen

Die Junge Union Ortenau hat sich zu dem Vorschlag von Minister Willi Stächele geäußert, wonach sich kleinere Gemeinden, die in finanziellen und strukturellen Schwierigkeiten sind, mit anderen, stärkeren Kommunen zusammenschließen sollten.

Junge Union Ortenau stärkt Minister Stächele den Rücken

„Wir halten das für den richtigen Weg, die kommunale Selbstverwaltung zukunftssicher zu gestalten“, sagte Christian Dusch, Vorsitzender der JU Ortenau. Nur durch die Sicherung der finanziellen Leistungsfähigkeit der Kommunen könne langfristig die Daseinsvorsorge der Bevölkerung in dem bisherigen Maße gesichert werden. Wenn eine Kommune dies aus eigener Kraft nicht mehr schultern könne, dann dürfe in letzter Konsequenz auch eine Fusion kein Tabu sein. Allerdings müssten zuvor alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Neben der Kooperation im Rahmen von Zweckverbänden könne man auch an die Gründung von Verwaltungsgemeinschaften denken. „Dies wird in der Praxis ja auch in vielen Gemeinden so gemacht“, so Dusch. Allerdings scheuten sich die Verantwortlichen in den Kommunen oft auch über die letzte Konsequenz nachzudenken. „Dies ist typisch für Besitzstandswahrer. Ein Bürgermeister, der für die Fusion seiner Kommune mit einer finanzstärkeren eintritt, schafft in den Augen vieler seiner Amtskollegen damit nicht nur sich selbst ab, sondern gesteht auch seine eigene Unfähigkeit ein, die Gemeinde `über Wasser` zu halten. So erklären sich auch die ablehnenden Reaktionen potenziell betroffener Bürgermeister“, betonte Dusch. Dieses egozentrische Denken ist durchaus verständlich, bringe aber nicht oder nur selten die eigene Gemeinde voran. Vielmehr halte man den Vorschlag Stächeles für eine Notwendigkeit in einer Zeit, in der die Kosten der Kommunen stetig steigen und eine Nullverschuldung schon als Erfolg gilt. „Wir müssen irgendwann auch mal über Schuldenabbau nachdenken und da darf es keine heiligen Kühe geben. Mir ist lieber, die betroffenen Gemeinden suchen selbständig nach starken Partnern bevor vielleicht wieder eine Kommunalreform wie in den 70er Jahren erforderlich wird“, fasste Dusch zum Abschluss die Position der Jungen Union Ortenau zusammen.

Hüttenwochenende der JU Ortenau in Gengenbach

veröffentlicht am 05.03.2007 in Aktuelles,Berichte

Die Junge Union Ortenau veranstaltete am letzten Wochenende ihr traditionelles Hüttenwochenende in Gengenbach. Im Baden-Powell-Haus in Bergach konnte der Kreisvorsitzende Christian Dusch u.a. auch den Landrat des Ortenaukreises, Klaus Brodbeck begrüßen.

Interessante Referenten bei der JU / Landrat zu Gast

Inhaltlicher Schwerpunkt des Wochenendes war zum einen die deutsche Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union und zum anderen die Kreispolitik. Bereits am Freitagabend besuchte Dr. Albrecht Geier die Jungunionisten. Geier ist Rechtsanwalt, Mitglied des Kreistages, Fraktionsvorsitzender der CDU im Gemeinderat Achern und war in den 80er Jahren Mitglied im JU-Bundesvorstand. Dort nahm er das Amt des Finanzreferenten wahr und arbeitet in dieser Funktion beispielsweise mit dem heutigen Ministerpräsidenten des Saarlandes, Peter Müller, zusammen. Neben den Ansichten und Einsichten zur Kreispolitik unterhielt Dr. Geier die Anwesenden mit Schilderungen aus seiner Zeit im Bundesvorstand.

Am Samstagmorgen führte Eric Schüler in das Thema „Die Deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2007″ ein. Aus dem besonderen Blickwinkel eines „überzeugten“ Europäers, stellte der Büroleiter eines Europaabgordnetengeordeneten, den JUlern die kommenden Aufgaben und die Strukturen der Europäischen Union vor. In seiner informativen Präsentation legte er besonderen Wert darauf, dass das Motto der Deutschen Ratspräasidentschaft „Europa gelingt gemeinsam“ bei uns in der Ortenau (siehe Euro-Distrikt) schon im Alltag angekommen ist.

Im Anschluß daran klärte Dr. Otmar Philipp vom Straßburger Informationsbüro des Europäischen Parlaments, der auch Vorsitzender der Europaunion Oberkirch ist, über die „Mythen um Europa“ auf. Er zählte Beispiele auf, in denen die Europäische Union zu Unrecht für unsinnige und bürokratische Regelungen verantwortlich gemacht wird. Einige Politiker versuchen sich durch den pauschalen und in bestimmten Fällen ungerechtfertigten Hinweis auf die EU von der Verantwortung für eigene Fehler frei zu machen. Hier zeigte sich, daß in der politischen Europa oft als „Sündenbock“ für eigene Fehler herhalten muß.

Am Samstagnachmittag besuchte der Landrat des Ortenaukreises, Klaus Brodbeck, die Mitglieder der Jungen Union. Ganz oben auf der Agenda stand die finanzielle Situation des Ortenaukreises. Der Landrat verwies darauf, daß sich die Finanzen im Vergleich zu den Vorjahren verbessert haben. Der Schuldenstand des Landkreises sei immerhin unter dem Landesdurchschnitt. Im Hinblick auf das Arbeitslosengeld II sagte der Landrat, daß andere Landkreise den Ortenaukreis beneiden. „Es war ein mutiger Schritt, daß wir uns damals für das Optionsmodell entschieden haben. Dies zahlt sich heute in der Praxis durch guten Vermittlungsquoten aus.“ betonte Brodbeck. Das vorrangige Ziel der Arbeitsvermittlung müsse sein, daß jeder jugendliche Langzeitarbeitslose ein Job-Angebot bekommen müsse. Auch die Zahl der Bedarfsgemeinschaften entwickle sich positiv. Die Zahl sei von 9.300 auf 8000 zurückgegangen. Daneben ging Brodbeck auch auf das Ortenauer Bündnis für Familien, die Kreisschulen, den ÖPNV und die Situation der Kreiskliniken ein. Angesprochen auf die Entwicklung des Eurodistriktes verwies der Landrat darauf, daß man sich mehr gewünscht habe, aber eben nicht immer 100% erreichen könne. Man habe in der jetzt gefundenen Form der Zusammenarbeit viele Projekte vereinbart, die erhebliche Verbesserungen bringen werden. So verwies der Landrat beispielsweise auf geplante Vereinfachungen in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung oder Verbesserungen im grenzüberschreitenden ÖPNV. Christian Dusch dankte Landrat Brodbeck für seine Bereitschaft den CDU-Nachwuchs zu besuchen. Man habe interessante Einblicke in die Politik des Landkreises erhalten und werde auch in Zukunft die Kreispolitik konstruktiv begleiten. Dies bedeute jedoch nicht, daß man auch die erforderliche Kritik formulieren werde. Klaus Brodbeck ermunterte die Teilnehmer mit den Worten „Macht weiter so!“, sich auch in Zukunft mit der Politik auseinanderzusetzen und bedankte sich für das konstruktive Gespräch.

Das Hüttenwochenende sei sehr gut verlaufen, so Dusch. Neben den
sehr interessanten inhaltlichen Beiträgen hatten die Mitglieder der Jungen Union aus dem gesamten Ortenaukreis auch ausreichend Gelegenheit für den nicht-politischen Austausch. „Daß wir das Hüttenwochenende wieder einmal in Gengenbach ausgerichtet haben, soll auch ein Zeichen für die Ortsverbände im Kinzigtal sein.“, so der Kreisvorsitzende. Mit der kürzlich wiedergewählten Ortsvorsitzenden Carolin Ulbricht und Michael Schüle aus dem Ortsverband Gengenbach und Fabian Müller und Christian Hauß aus dem Ortsverband Zell/Kinzigtal sei diese Region im Kreisvorstand der JU Ortenau gut vertreten. „Die Mitglieder aus dem Kinzigtal sind ein Aktivposten im Kreisverband.“ betonte Christian Dusch. Er freue sich, daß in den letzten Monaten ein signifikanter Mitgliederzuwachs in den genannten Ortsverbänden stattfand. Er lud alle politisch Interessierten zu den Veranstaltungen der Ortsverbände und des Kreisverbandes ein. Am nächsten Samstag findet z.B. zusammen mit der JU Emmendingen ein Rhetorik-Seminar statt.

Merkel und JU Ortenau in Strasbourg

veröffentlicht am 17.01.2007 in Aktuelles,Berichte

Mitglieder der Jungen Union Ortenau besuchten zusammen mit weiteren Teilnehmern der Jungen Union Südbaden das Europaparlament. Der südbadische Europaparlamentarier Dr. Andreas Schwab hat die JUler eingeladen, im Europaparlament die Rede der Bundeskanzlerin zum Beginn der deutschen Ratspräsidentschaft zu verfolgen.

Junge Union Ortenau auf Einladung von Andreas Schwab im Europaparlament 

Von der Besuchertribüne aus konnten die Teilnehmer die Botschaften der Bundeskanzlerin Dr. Merkel vernehmen. Merkel stellte den Wert der Toleranz in den Mittelpunkt ihrer Rede. Darin sah sie einen Teil der „Seele Europas“. Toleranz bedeute aber weder Gleichgültigkeit noch Standpunktlosigkeit. Als politisch wichtiges Ziel formulierte die Präsidentin des Europäischen Rates die Neubelebung des europäischen Verfassungsprojektes. Merkel wolle die Frage der europäischen Verfassung bis zur nächsten Wahl zum Europaparlament im Jahre 2009 einer Lösung zuführen. Um dies erreichen zu können, müsse eine enge Zusammenarbeit mit denjenigen Staaten erfolgen, die in der Folgezeit die Ratspräsidentschaft übernehmen werden. Auch auf ihre kritische Haltung zum EU-Beitritt der Türkei spielte die Bundeskanzlerin in ihrer Rede an. Im Anschluß an die Rede Merkels und die Diskussion wurde die Gruppe durch das Parlament geführt. Danach stand ein Mittagessen in der Kantine zusammen mit dem Gastgeber Dr. Andreas Schwab auf dem Programm. In diesem Zusammenhang bestand auch die Gelegenheit, in lockerer Atmosphäre das Gespräch mit dem Parlamentarier zu suchen. Die Themen reichten von der Vogelschutzrichtlinie bis zu den von Merkel in ihrer Rede angesprochenen Themen.

Neujahresempfang der Jungen Union Ortenau mit Minister Rau MdL in Lahr

veröffentlicht am 16.01.2007 in Aktuelles,Berichte

Dinglingen in den Gasthof Krone eingeladen. Als Referent war diesmal der örtliche Landtagsabgeordnete und Baden-Württembergische Kultusminister Helmut Rau zu Gast.

Doch bevor dieser in einer legeren Runde nach einem kleinen Sektempfang mit den ca. 30 anwesenden JUlern über allerlei bildungspolitische und auch andere aktuelle Themen diskutierte, lies der JU-Kreisvorsitzende Christian Dusch das vergangene Jahr nochmals Revue passieren und gab auch einen Ausblick auf das kommende Jahr. Er betonte ganz besonders auch die erfreuliche Tatsache, dass die JU Ortenau in den letzten Monaten viele junge Neumitglieder gewonnen habe. Auch im Jahr 2007 seien laut Dusch wieder viele Aktionen und Veranstaltungen geplant. Unter anderem soll neben vielen inhaltlichen Veranstaltungen auch wieder ein JU-Hüttenwochenende stattfinden. Abschließend dankte der Kreisvorsitzende dem Team um Madline Gund und Jörg Zähringer für die vorbildliche Vorbereitung des Empfanges und ihr hervorragende Engagement innerhalb der JU Ortenau.

Helmut Rau bedankte sich im Rahmen des Neujahresempfanges nochmals für die Unterstützung der Jungen Union im Landtagswahlkampf 2006. Er betonte, dass die Erfahrungen, die man als junger Mensch hierbei mache, enorm prägend seien und nicht durch Seminare ersetzt werden könnten.

Alles in allem verlief der Neujahresempfang wie auch in den letzten Jahren sehr harmonisch. Nach dem offiziellen Teil saßen die JUler dann noch lange zusammen um sich in lockerer Runde auszutauschen.