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Aktuelles

Kreisjahreshauptversammlung der JU Ortenau

veröffentlicht am 28.11.2009 in Aktuelles,Berichte

Madline Gund neue Kreisvorsitzende der JU-Ortenau

Sasbach/Obersasbach (aka). Ende November fand die Kreisjahreshauptversammlung der Jungen Union Ortenau im Landgasthof Löwen in Sasbach/Obersasbach statt. Haupttagesordnungspunkt war die Neuwahl des Vorstandes, der mit personellen Änderungen nun neu besetzt ist. Dabei stand auch ein Wechsel an der Spitze der Kreis-JU an: „Bei der Wahl zum JU-Kreisvorstand werde ich nach dreijähriger Amtszeit für eine Wiederwahl als Kreisvorsitzender nicht mehr zur Verfügung stehen“, so Christian Dusch (Gebietsverband Hanauerland) im Vorfeld der Hauptversammlung. Viele weitere politische Ämter gaben für ihn den Ausschlag nicht mehr als Vorsitzender der JU-Ortenau zu kandidieren. Seine Nachfolgerin wurde die Lahrer Stadtverbandsvorsitzende und ehemals stellvertretende Vorsitzende im Kreisvorstand, Madline Gund: „Christian hat in seiner Amtszeit den Anstoß für viele positive Entwicklungen gegeben und hat nie Diskussionen über verschiedenste politische Standpunkte gescheut. An diesen drei erfolgreichen Jahren will ich als neue Vorsitzende anknüpfen“. Gund betonte, dass gerade im Hinblick auf die Entwicklung der Bevölkerungsstruktur die Junge Union Ortenau „nicht nur als politische Vereinigung, sondern auch als Generation gefragt ist“.

Ferner wurden aus den Gebietsverbänden folgende Mitglieder in den geschäftsführenden Kreisvorstandgewählt: Thomas Krieg (Stellvertreter, Hanauerland), Fabian Müller (Stellvertreter, Zell-Kinzigtal), Stephan Padberg (Stellvertreter, Offenburg), Alexander Gawel (Finanzreferent, Offenburg), Vera Huber (Geschäftsführerin, Oberkirch), Alexander Kauffmann (Pressereferent, Zell-Kinzigtal), Sarah Müller (Schriftführerin, Oberkirch), Sina Gund (Mitgliederreferentin, Lahr), Marc-Manuel Armbruster (Bildungsreferent, Achern).

Die Beisitzer: Max Kulozik (Zell-Kinzigtal), Marc Mangei (Lahr), Sascha Sabljic (Oberkirch), Laura Sauer (Appenweier), Markus Walther (Achern), Jörg Zähringer (Lahr), Juliane Krieg (Hanauerland), Tanja Schneider (Offenburg), Tobias Moog (Zell-Kinzigtal), Katharina Braun (Oberkirch).

Text: Alexander Kauffmann 

Die neue Ortsvorsitzende heißt Laura Sauer

veröffentlicht am 27.11.2009 in Aktuelles,Berichte

Jahreshauptversammlung der JU Appenweier

Bei der Jahreshauptversammlung der Jungen Union Appenweier im Hotel „Hanauer Hof“ begrüßte die stellvertretende Vorsitzende Laura Sauer viele Jugendliche, die der Einladung gefolgt waren und berichtete über die jüngsten Veranstaltungen des Ortsverbandes und über den Bundestagswahlkampf, der von der Jungen Union tatkärftig unterstützt und mitorganisiert wurde.

Das große Engagement zeige sich auch an der Anzahl von Neumitgliedern bei der Jungen Union Appenweier, freute sich Laura Sauer.

Nach den Formalitäten kam Christian Dusch, Kreisvorsitzender der Jungen Union, auf weitere politische Themen zu sprechen, die dann auch lebhaft diskutiert wurden.

Der neue Vorstand der Jungen Union Appenweier setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzende ist Laura Sauer, ihr Stellvertreter Michael Müller. Als Finanzreferent wurde Christian Trautmann gewählt und Felix Salenbacher ist Schriftführer. Beisitzer im Vorstand sind Artur Gering, Timo Springmann und Katharina Trautmann.
Felix Salenbacher

Generationen im Dialog

veröffentlicht am 18.05.2009 in Aktuelles,Pressemitteilungen

Alt trifft Jung – Generationen im Dialog“, unter diesem Titel findet am Samstag, den 23. Mai ab 15 Uhr im Familienzentrum Offenburg-Uffhofen im Haus Johannes (Espenstraße) eine gemeinsame Veranstaltung von Senioren Union Ortenau und Junger Union Ortenau statt.

IM LOCKEREN GESPRÄCH MIT OB EDITH SCHREINER UND CO

Offenburg[„Alt trifft Jung – Generationen im Dialog“, unter diesem Titel findet am Samstag, den 23. Mai ab 15 Uhr im Familienzentrum Offenburg-Uffhofen im Haus Johannes (Espenstraße) eine gemeinsame Veranstaltung von Senioren Union Ortenau und Junger Union Ortenau statt.] 
Nach einem kurzen Impulsreferat von Offenburgs Oberbürgermeisterin und Kreistagskandidatin Edith Schreiner, schließen sich lockere Diskussionen an. Sowohl Schreiner, die Vorsitzende der Senioren Union Ortenau, Walburga Rieß-Raderscheid, als auch einige Kommunalwahl-Kandidaten der Jungen Union stehen allen Fragen offen. Insbesondere in Bezug auf die demografische Entwicklung in Kommunen. Um der SenU-JU-Veranstaltung einen formlosen Charakter zu geben wurde keine Tagesordnung aufgestellt. Zur Veranstaltung sind alle eingeladen, die sich für Generationen-Politik interessieren und mitdiskutieren oder einfach nur zuhören wollen. Vielleicht ergibt sich aus der Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern so manche Anregung für die nächste Legislaturperiode des Offenburger Gemeinderats. Für Bewirtung ist gesorgt.

Klausurtagung der JU Ortenau

veröffentlicht am 10.03.2009 in Aktuelles,Berichte

Demografisch denken, verantwortungsbewusst handeln: Im Kloster St. Trudpert im verschneiten Münstertal bei Freiburg erarbeitete der Kreisvorstand der Jungen Union Ortenau im Rahmen seiner Klausurtagung 2009 die Themen „Demographie“ und „Europawahl 2009“.

„Demographisch denken, verantwortungsbewusst handeln“, konnte Bildungsreferent Thomas Krieg (Willstätt) als Verantwortlicher für die Klausurtagung die Quintessenz der Forderungen zu den Problemen der demographischen Entwicklung unserer Gesellschaft zusammenfassen. Handfeste und praktische Vorschläge dominierten die Diskussion in den Arbeitsgruppen „Familie“, „Kommunen“ und „Politik“. Bei einem Gespräch mit dem Abgeordneten des Europäischen Parlaments Dr. Andreas Schwab konnten die Teilnehmer Europapolitik hautnah erleben und Informationen aus erster Hand erhalten. Die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf auf der einen Seite sowie von Pflege und Beruf auf der anderen Seite ist zum Thema „Familie“ das wichtigste Anliegen. Während für Kinder mit dem Elterngeld und Betreuungsangeboten ein erster Schritt gemacht ist, bleibt die Herausforderung der Pflege in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Neben dem bereits vorhandenen Pflegegeld fordert die Junge Union hier einen „Pflegefreibetrag“, eine steuerliche Erleichterung analog zu Kindergeld bzw. Kinderfreibetrag.

In einer verstärkten Wirtschaftsförderung sieht die Junge Union Ortenau den Schlüssel für Kommunen, um mit den demographischen Herausforderungen und dem verschärften Wettbewerb unter den Kommunen um junge Familien umgehen zu können. Nur durch wirtschaftliche Stärke und somit ausreichenden finanziellen Gestaltungsmöglichkeiten lässt sich eine Gemeinde für junge Familien attraktiv gestalten.

Eine immer älter werdende Gesellschaft impliziert eine Verschiebung der politischen Mehrheitsverhältnisse zugunsten der älteren Generation. Um dieser wenigstens ein wenig entgegenzuwirken, hat die Junge Union Ortenau bereits die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 gefordert und diese Forderung bei der Klausurtagung verstärkt. Wie in anderen europäischen Ländern längst üblich, sollte diese Möglichkeit einer breiteren Basis für die politische Meinungsbildung ergriffen werden. Aber auch Quotenregelungen sowie die Möglichkeit eines Elternwahlrechts für die eigenen Kinder sollten diskutiert werden.

Zum Abschluss des Programms konnte Kreisvorsitzender Christian Dusch den Europaabgeordneten Dr. Andreas Schwab MdEP begrüßen, der sich bei der anstehenden Europawahl am 7. Juni 2009 wieder um ein Mandat im Straßburger Parlament bewirbt. Welche konkreten Ziele hat die EU eigentlich noch nach den großen Projekten „Binnenmarkt“, „Euro“ und „Osterweiterung“? Grade in den Grenzgebieten bietet die EU sowohl den Menschen als auch der Wirtschaft enorme Möglichkeiten, die es mit lokaler Steuerung zu nutzen gilt. Beispielsweise ist die Erleichterung von grenzüberschreitenden Handwerksleistungen grade für Südbaden wichtig, ebenso die Förderung von Breitbandanschlüssen.

In seinem Schlusswort dankte Kreisvorsitzender Christian Dusch dem Europaabgeordneten für sein
Kommen und den Tagungsteilnehmern für Ihre Mitarbeit: „Wir konnten in diesen beiden Tagen
dank guter Vorbereitung inhaltlich auf hohem Niveau diskutieren und sind zu beachtenswerten
Ergebnissen gekommen, die es nun in den Gremien von JU und CDU durchzusetzen gilt.“

Junge Union Ortenau demonstrierte gegen Pseudo-Religion Scientology

veröffentlicht am 04.03.2009 in Aktuelles,Berichte

Offenburg. Erneut sind Millionen vor dem Fernseher gesessen, um keine Minute von „Wetten, dass..?“ zu verpassen. Seit Jahren bietet das ZDF mit dieser Sendung den Garant für kurzweilige Unterhaltung, zahlreiche Zuschauer und einen vergnüglichen Abend mit Thomas Gottschalk und seinen Stars auf dem berühmten „Wetten-dass-Sofa“. In regelmäßigen Abständen gibt sich vor, nach und während dieser Sendung eine illustre Promi-Runde die Klinke in die Hand. Dieses Mal im badischen Offenburg, im Ortenaukreis. Und gerade dieses Mal saß auch Tom Cruise auf Gottschalks Sofa.

Junge Union Ortenau demonstrierte gegen Pseudo-Religion Scientology

Der Schauspieler Tom Cruise ist führendes Mitglied der Scientology-Organisation. In seinem letzten Bericht kommt das Bundesamt für Verfassungsschutz zu dem Schluss, dass Scientology „wesentliche Grund- und
Menschenrechte, wie die Menschenwürde, das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und
das Recht auf Gleichbehandlung, außer Kraft setzen oder einschränken will. Sie strebt darüber hinaus eine Gesellschaft ohne allgemeine und gleiche Wahlen an.“
Um die Gefahr dieser Pseudo-Religion scherte sich das ZDF nicht. Wohl wissend, dass Cruise
führendes Mitglied Scientologys ist, wurde er eingeladen. Kritisches Hinterfragen während und vor der
Sendung? Fehlanzeige! In den Programmgrundsätzen steht jedoch in aller Deutlichkeit, dass undemokratischen Erscheinungen gegenüber eine kritische Haltung eingenommen werden müsse. Das ZDF überging diesen Grundsatz. Ein unhaltbarer Zustand, findet die Junge Union Ortenau. Kreispressereferent und Verantwortlicher für die öffentliche Darstellung der Anti-Scientology-Aktion, Alexander Kauffmann: „Wenn das ZDF seinem Informationsauftrag nicht nachkommt, machen wir’s!“. Die Protestaktion des Kreisverbands Ortenau hat denn auch in regionalen und überregionalen Printmedien, sowie im Internet überwältigende Resonanz hervorgerufen. Transparente mit „JU gegen Scientology“ oder „JU sagt Nein zu Scientology“, zeigten die Position der Ortenauer JU ganz klar. In der Kälte stehend hatten die JUler denn auch meist positive Resonanz auf ihre Aktion erhalten: „Ach ja genau, das hab ich in der Zeitung gelesen, dass ihr protestiert, ich nehm’ einen Flyer mit“. Nur wenige haben die Aktion ignoriert. Und noch weniger wollten den JUlern eine Diskussion auf’s Auge drücken. Doch diese Wenigen sorgten mächtig für Furore. Diskussionen gingen teilweise über 45 Minuten. Zwar haben die JU-Kritiker auch in die „Unter-die-Gürtellinie-Kiste“ gegriffen, aber die Ortenauer JUler schafften es auch beim unmöglichsten Härtefall das Gespräch auf einer sachlichen Ebene zu führen. „Als Vertreter einer politischen Jugendorganisation ist es unsere Pflicht, insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene auf die von Scientology ausgehende Gefahr hinzuweisen“, so Fabian Müller, stv. Kreisvorsitzender und organisatorischer Leiter des Protests. Die Junge Union Ortenau hat Flagge gezeigt. Gegen Scientology, für das Grundgesetz und unveräußerliche Menschenrechte. Der Kreisverband hat mit der Protestaktion nicht nur sich, sondern auch zahlreiche JUler der gesamten Bundesrepublik repräsentiert. Die Aktion war ein Erfolg – was nicht zuletzt zahlreicher Zuspruch bewiesen hat.

JU Lahr: Warum wir die frühkindliche Bildung brauchen

veröffentlicht am in Aktuelles,Berichte

Lahr. Die Diskussionsrunde der JU Lahr jährte sich zum sechsten Mal und traditionell stand das Thema Bildung im Fokus. Unter dem Motto „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr – warum wir die frühkindliche Bildung brauchen!?“ diskutierte das Publikum interessiert mit den Referentinnen und Referenten, darunter auch Kultusminister Helmut Rau.

„Um ein Kind zu erziehen, benötigt man ein ganzes Dorf“, zeigte der
Minister den Aufwand und die Mühe einer soliden Kindererziehung an diesem afrikanischen Sprichwort auf. Dass dieses Bildnis zwar wünschenswert, aber in der Realität nicht praktikabel ist, steht außer Frage. So setzt das Kultusministerium auf eine frühe Heranführung des aufwachsenden Kindes an die hohen Ansprüche einer sich immer schneller verändernden Gesellschaft. Der Kindergarten soll als Bildungseinrichtung etabliert werden. Behauptungen, Kinder würden so ihre Kindheit, ihre Unbekümmertheit, aufgeben müssen, entkräftigte Referent Michael Fritz, Geschäftsführer des Ulmer Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen, durch den wissenschaftlichen Ansatz: „Bildung beginnt am ersten Tag der Geburt.“ So ist Lernen ein fortwährender Bestandteil des Menschseins. „Lernen von früh bis spät – von jung bist alt“, gab Fritz als Lebensmotto aus. (…) Marc Mangei
Weitere Infos und ausführlicher Bericht auf www.ju-lahr.de

Protest gegen unkritischen Umgang des ZDF mit Scientology

veröffentlicht am 23.01.2009 in Aktuelles,Berichte

Junge Union Ortenau kritisiert den unkritischen Umgang des ZDF mit Mitgliedern Scientologys. Um aufzuklären, werden deshalb vor der Unterhaltungs-Show „Wetten, dass…?!“ am Samstag in Offenburg Flyer verteilt.

Die ZDF-Unterhaltungsshow „Wetten dass…?“ macht am morgigen Samstag Station in der Ortenau. Als einer der Hauptgäste der Sendung wird laut Hompage der „Megastar aus Hollywood“ Tom Cruise erwartet. Dieser wird voraussichtlich nicht nur seinen neuen Film „Operation Walküre“ bewerben, in dem er den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg spielt, sondern auch als Wettpate zur Verfügung stehen. Cruise, der sich selbst als Mitglied zu Scientology bekennt, erhält so die Möglichkeit vor einem Millionenpublikum für sich selbst und damit auch für Scientology zu werben. Die Junge Union Ortenau beklagt, dass im Vorfeld eine kritische Auseinandersetzung mit ihm und der Organisation, zu der er sich bekennt und für die er in der Vergangenheit offesiv Werbung gemacht hat, vonseiten des ZDF nicht stattfand.

Kreisvorsitzender Christian Dusch: „Unsere Kritik richtet sich absolut nicht gegen den Kinofilm „Operation Walküre“. Im Gegenteil! Dieser Film beschäftigt sich mit einem wichtigen Kapitel der deutschen Geschichte.“ Er zeigt nämlich, dass es auch im Dritten Reich durchaus Widerstandsbewegungen gegeben hat. Gerade Claus Schenk Graf von Stauffenberg gilt als eine der zentralen Figuren des militärischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus.

„Die Junge Union möchte mit ihrer Aktion allerdings darauf hinweisen, dass Herr Cruise in führender Position der Organisation von Scientology angehört, die sich als Religionsgemeinschaft tarnt“, so der JU-Kreisvorsitzende Christian Dusch. Diese Organisation dürfe man nicht unterschätzen, nicht umsonst werde die sie vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet. Dieses kommt in seinem letzten Bericht zu dem Schluß, dass Scientology „wesentliche Grund- und Menschenrechte, wie die Menschenwürde, das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und das Recht auf Gleichbehandlung, außer Kraft setzen oder einschränken will. Sie strebt darüber hinaus eine Gesellschaft ohne allgemeine und gleiche Wahlen an.“ (vgl. Verfassungsschutzbericht 2007 (einzusehen unter: http://www.verfassungsschutz.de/download/SHOW/vsbericht_2007.pdf ), S. 320).

Vor diesem Hintergrund sei es unverantwortlich, wenn das ZDF einem führenden Repräsentanten dieser Organisation zur besten Sendezeit die Möglichkeit bieten will, sich selbst und gleichzeitig Scientology in der Öffentlichkeit zu präsentieren, ohne auch nur im Ansatz warnende Hinweise aufzunehmen. „Wie unkritisch das ZDF mit diesem Thema umgeht, zeigt ein Blick in die Werbung auf der ZDF-Homepage“, so der Kreisvorsitzende. Dort finde sich eine seitenlange Beschreibung von Tom Cruise, ohne dass auch nur mit einem Wort auf dessen Scientology-Mitgliedschaft hingewiesen werde.

Die Junge Union Ortenau sehe es als ihre Pflicht an, insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene auf die von Scientology ausgehenden Gefahren hinzuweisen. Der Organisation müsse entschieden entgegen getreten werden, da sie ihre Aktivitäten in Deutschland verstärke. Um auch bei den Besuchern der Unterhaltungsshow für Aufklärung zu sorgen, werde man vor der Sendung in Offenburg Flyer verteilen. „Offenbar müssen wir die Arbeit des ZDF machen. Die Verantwortlichen scheinen nicht in der Lage oder Willens zu sein, die Bevölkerung vor Gefahren zu warnen“, so Christian Dusch. Gerade weil Cruise in der Öffentlichkeit wiederholt als Repräsentant Scientologys aufgetreten sei, wäre ein kritischer Umgang mit ihm und Scientology wünschenswert gewesen.

Bereits im Jahr 2007 hat sich die Junge Union gegen den Auftritt von John Travolta, der ebenfalls bekennender Scientologe ist, in Freiburg zur Wehr gesetzt. Dass das ZDF aus der damaligen Situation nichts gelernt hat und nun schon wieder in völlig unkritischer Weise einem Scientologen in Deutschland die Möglichkeit zur medienwirksamen Werbung eröffnet, zeuge davon, dass die Verantwortlichen nichts gelernt haben. „Der Intendant des ZDF, Herr Schächter, muss sich vor diesem Hintergrund fragen lassen, ob er seine eigenen Programmgrundsätze kennt“, gibt Dusch zu bedenken. Dort stehe nämlich ausdrücklich, dass die Programme zu „einer kritischen Haltung allen undemokratischen Erscheinungen gegenüber verpflichtet“ (Richtlinien für Sendungen des ZDF III 1.) seien. Bisher sehe es im „Fall Cruise“ nicht danach aus, dass dieser Richtlinie entsprochen werde. Dennoch wolle man die Sendung abwarten, um im Kreisvorstand darüber zu entscheiden, ob man eine förmliche Programmbeschwerde an den Fernsehrat des ZDF richten werde.

NATO-Gipfel in Kehl-Straßburg

veröffentlicht am 14.01.2009 in Aktuelles,Kommentare

Der transatlantische Verteidigungspakt war für die Entwicklung unserer Nation ein großer Gewinn. Der NATO sind Frieden, Sicherheit und Stabilität in Europa und der Welt zu weiten Teilen zu verdanken. Es ist sicher nicht angebracht diesem Gipfel mit Gewalt und Ablehnung entgegen zu treten wie dies offenbar ein Teil der Demonstranten beabsichtigt.

„Dieser gewaltbereite Anteil unter den Demonstranten, der sogenannte „Schwarze Block“, wird von unserem Bezirksverband mit Recht kritisiert.“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union Ortenau Christian Dusch. Doch sind aus Sicht der Jungen Union Ortenau als örtlich zuständigem Verband auch an die Organisatoren des Gipfels kritische Fragen zu richten. So ist z.B. nach wie vor unklar, wer die immensen Kosten zu tragen hat, die für Polizeieinsätze und Sicherungsmaßnahmen aufzubringen sind. Auf keinen Fall darf es sein, dass die Kosten bei den Kommunen und dem Land hängen bleiben. Es wäre überhaupt nicht nachvollziehbar, wenn diejenigen, die durch den Gipfel belastet und eingeschränkt werden, am Ende auch noch die Zeche dafür zu zahlen hätten. Abgesehen von der Verteilung der finanziellen Lasten dient eine solche Veranstaltung insgesamt nicht dem Ziel der Entschuldung der öffentlichen Haushalte. Irgendjemand wird am Ende nämlich auf jeden Fall auf den Kosten sitzen bleiben. Darüber hinaus ist weiter unklar, welche konkreten Einschränkungen für die Bürger in Kehl und der Region zu erwarten sind. Können die Menschen ihre Häuser unbehelligt verlassen? Kann das Eigentum der Bürger durch die Sicherheitskräfte effektiv vor Verwüstung und Zerstörung geschützt werden? Können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Stadt und im Umland zu ihrer Arbeit kommen? Werden die städtischen Einrichtungen von den Behörden für längere Zeit in Beschlag genommen, so dass sportliche und kulturelle Veranstaltungen nicht durchgeführt werden können? „Viele Fragen sind offen und die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch darauf, dass sie bereits heute umfassend über die zu erwartenden Einschränkungen im Alltag und die finanzielle Belastungen des Gemeinwesens informiert werden“, so Christian Dusch in seiner Stellungnahme.

Baden-Württembergs CDU-Landtagsfraktion zu alt

veröffentlicht am 22.11.2008 in Aktuelles,Pressemitteilungen

Bei den Kommunalwahlen im kommenden Jahr ist es erklärtes Ziel vieler JU Kreis- und Gebietsverbände die Kommunalparlamente zu verjüngen. Doch wie steht es um die aktuelle Altersstruktur im Baden-Württembergischen Landtag? Christian Dusch forschte für einen noch nicht veröffentlichten Bericht in der hg nach. Quellen waren die Veröffentlichungen auf den Homepages der unterschiedlichen Landtage. Auch wurden entweder die Landtagsverwaltungen oder die CDU-Fraktionen um Mithilfe gebeten. Christians Ergebnisse: Im Vergleich mit dem Durchschnittsalter der Bevölkerung in Baden-Württemberg (42 Jahre) fällt auf, dass das Durchschnittsalter der CDU-Landtagsfraktion um 11,1 Jahre höher ist. Diese Betrachtung ist aber nur begrenzt aussagekräftig, weil die Mitglieder der CDU-Landtagsfraktion nicht aus der gesamten Bevölkerung stammen können.

Deshalb führt ein Vergleich mit dem Durchschnittsalter der Bevölkerung über 18 Jahren weiter. Dieses Alter ist nämlich die Voraussetzung für eine Zugehörigkeit zum Landtag und damit zur Fraktion. Auch in dieser Hinsicht zeigt sich, dass die Landtagsfraktion der CDU im Schnitt um 4,31 Jahre erheblich älter ist als die Gruppe der Bevölkerung über 18 Jahre. Die Abgeordneten im Baden-Württembergischen Landtag sind 53,1 Jahre alt. Es ist damit das drittälteste Parlament Deutschlands. Nur die Abgeordneten der Landtage von Brandenburg (53,25 Jahre) und Nordrein-Westfalen (54,4 Jahre) sind noch älter. Der Unterschied zur jüngsten CDU- Fraktion im
Landtag des Saarlands beträgt 6,17 Jahre.
Aus den ermittelten Zahlen und dem analytischen Vergleich ergibt sich, dass die Landtagsfraktion der CDU in
Baden-Württemberg sowohl in Bezug auf die Landtagsfraktionen der CDU in den anderen Bundesländern als
auch in Bezug auf die Bevölkerung in Baden-Württemberg zu alt ist. Deshalb fordert die Junge Union Baden-
Württemberg bei den zukünftigen Wahlen eine stärkere Berücksichtigung der jüngeren Generation.

Ein Stammtisch ohne Stammtischparolen

veröffentlicht am in Aktuelles,Allgemein

Diskussionen, Witze, Austausch: Das sind die Kennzeichen, des „Lahrer Stammtischs“. Die Idee zum kreisweiten Stammtisch kam den Lahrern in lockerer Runde:

Lahr. „Wir haben uns überlegt, wie wir eine Diskussionsveranstaltung mal ohne Referent aufziehen können. Da sind wir auf den Stammtisch gekommen“, so Stadtverbandsvorsitzende Madline Gund. Die gute Resonanz auf den ersten Stammtisch im „Zarko“ Anfang des Jahres gab genug Motivation einen Zweiten im Oktober zu organisieren. Gund betonte, dass man hier nicht an Formalien gebunden sei: „Es läuft halt wie am Stammtisch, nur niveauvoller“. Selbst nach drei, vier Pils könnte dieser Aussage nicht einmal der härteste Stammtischgänger widersprechen, denn Stammtischparolen wurden nicht ausgerufen.