Drei abwechslungsreiche Tage erlebten am vergangenen Wochenende Mitglieder der Jungen Union (JU) Oberkirch/ Ortenau in der Schweiz. Bereits zum siebten Mal fand ein Austausch zwischen der Junge Christlichdemokratische Volkspartei (JCVP) Linthgebiet (St. Gallen) und der Jungen Union Oberkrch/Ortenau statt.

 

Ein Höhepunkt des Besuches war die Teilnahme an der Delegiertenversammlung der JCVP Schweiz in St. Gallen. Bruno Damann, Regierungsrat, stimmte die Delegierten auf die anstehenden Volksentscheide ein.

So setzt sich die JCVP für ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept ein, um dem wachsenden Verkehrsaufkommen Rechnung zu tragen, macht Vorschläge zur unbürokratischen Gründung von Start-up-Unternehmen, setzt sich für eine zukunftsweisende Energiestrategie ein, in der auf die Bedeutung von einheimischer Energie verwiesen wird und befürwortet eine erleichterte Einbürgerung der dritten Generation.

Vera Huber, Vorsitzende der Jungen Union Oberkirch und Initiatorin des Austausches, zog Parallelen zur deutschen Politik. „Dies sind zukunftsweisende Themen, die auch bei uns in der Jungen Union intensiv diskutiert werden. Viele Themen sind in beiden Länder gleich aktuell und wir können durch die Sichtweise des jeweiligen anderen voneinander lernen, das macht dieser Austausch so wertvoll.“ Neben dem politischen Austausch kam auch der kulturelle und der kulinarische Aspekt nicht zu kurz. So besichtigten der politische Nachwuchs die Stiftsbibliothek St. Gallen, erfuhr mehr über die 719 gegründete Fürstabtei und besuchte abschließend den Rheinfall in Schaffhausen. Sandro Morelli, Präsident der JCVP Kanton St. Gallen, Sandro Lendi, Präsident der JCVP Linthgebiet und Vera Huber, Vorsitzender der JU Oberkirch und stellvertretende JU Kreisvorsitzende, zogen ein durchwegs positives Fazit des Austausches. Alle Beteiligten waren sich einig, dass dieser Austausch für alle eine Bereicherung darstellt. So soll bereits Ende des Jahres ein Gegenbesuch in der Bundeshauptstadt Berlin stattfinden.

Junge Union Oberkirch