Dr. Madline Gund

Dr. Madline Gund

Am Freitag wurde auf der A5 bei Lahr ein überfahrener Wolf gefunden (die Ortenauer Presse berichtete ausführlich, siehe Links unten). „Falls sich das totgefahrene Tier tatsächlich als Wolf erweist, wäre das bedenklich“, sagt Dr. Madline Gund, Kreisvorsitzende der Jungen Union Ortenau. „Die Schäfer im Landkreis sind zu Recht entsetzt, dass dieses Raubtier hier wieder heimisch wird. Bedroht sind nicht nur Schafe, sondern auch Nutztiere, wie sie vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Ausgerechnet Vieh, das die Landschaft offen hält, steht auf dem Speiseplan des Wolfes. Außerdem stellt sich die Frage, wer betroffene Landwirte und Schäfer für ihre verlorenen Tiere entschädigt. Mit jedem gerissenen Tier ist nämlich auch ein finanzieller Verlust verbunden“, gibt Gund zu bedenken. Weiter sieht sie den Wolf auch als potentielle Gefahr für die Menschen: „Es mag sein, dass Wölfe eine gewisse Scheu vor Menschen haben. Aber was passiert, wenn sie sich an die Menschen gewöhnen? Und wem ist schon wohl dabei, wenn im ländlich gelegenen Wohngebiet Wölfe an der Haustür vorbeistreifen? Bei aller Liebe zur Natur darf man solche Fragen nicht unter den Tisch fallen lassen. Noch wird der Wolf gesetzlich geschützt. Aber der Schutz von Nutztieren und Menschen muss Vorrang haben. Im Zweifel sollten Wölfe bejagt werden dürfen“, schlägt Gund vor. Weiterführende Links: Baden Online, SchwaBo, BZaka